Ferrari hat laut Helmut Marko „jetzt den stärksten Motor“ in der Formel 1, hat aber gleichzeitig Probleme mit dem Reifenverschleiß.
Die GPS-Daten der Testfahrten vor der Saison und des ersten Rennens der neuen Saison in Bahrain legen nahe, dass Ferrari in Sachen Power und Topspeed vorne liegt.
Daraus leitet Marko ab, dass die Roten jetzt das leistungsstärkste Triebwerk im Starterfeld haben, während Mercedes nach seiner Dominanz 2014-20 in der 1,6-Liter-Turbo-Hybrid-Ära auf den dritten Platz abgerutscht sein könnte.
Im Gespräch mit Autosport sagte der Österreicher: „Wir haben keine genauen Leistungseinheiten, aber basierend auf verschiedenen Vergleichen und Informationen gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass Ferrari der stärkste Motor ist.“
„Dann kommt Honda und dann Mercedes ziemlich gleichauf. Renault bildet das Schlusslicht.“
Trotz des vermeintlichen Power-Vorteils konnten weder Charles Leclerc noch Carlos Sainz den Oracle Red Bull Racing Piloten den Triumph in Bahrain streitig machen. Hauptgrund dafür ist wohl der besonders extreme Belag in Bahrain, der einer „Käsereibe“ gleichkommt.
Der Österreicher sagte: „Wir sind davon ausgegangen, dass die Teams – ich nehme da in erster Linie Ferrari und Mercedes – an ihren Schwächen arbeiten. Nehmen wir Ferrari. Die Höchstgeschwindigkeit hat sich deutlich verbessert, aber der Reifenverschleiß, das Entscheidende, hat sich überhaupt nicht verbessert. Ich würde sagen, es hat sich im Vergleich zu uns fast verschlechtert.“
„Für Mercedes ist der Start ähnlich holprig wie im Vorjahr. Nur glaube ich nicht, dass es so schnell eine Lösung geben wird.“
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