Marko: Sainz ist schnell, aber kein Verstappen

Helmut Marko bedauert nicht, dass der Spanier Carlos Sainz die Red Bull-Familie verlassen hat. Er meint, dass Sainz zwar schnell ist, aber nicht das Kaliber eines Max Verstappen habe.

Carlos Sainz begann seine F1-Karriere in der Red Bull-Familie, setzte sich dort im Junior-Team durch und stieg 2015 bei Toro Rosso in die Königsklasse ein. Später wurde der Spanier an das Renault-Team „verliehen“, bevor man ihn dann komplett aus seinem Red Bull-Vertrag entließ. So wechselte Sainz 2019 zu McLaren, wo er auch in der kommenden Saison fahren wird.

Jedoch war es für Red Bull eine turbulente Saison 2019, denn man holte den Franzosen Pierre Gasly von Toro Rosso zu Red Bull, da sich Daniel Ricciardo entschlossen hatte, das österreichische Team zu verlassen. Nach mäßigen Erfolgen wurde auch der Franzose unsanft wieder zu Toro Rosso zurückgeschickt und an seiner Stelle wurde Alex Albon befördert. In solchen Zeiten wäre es doch gut gewesen, hätte man nicht auf Sainz verzichtet, doch Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko bereut die Entscheidung nicht.

„Carlos ist schnell – sonst hätten wir ihn gar nicht ausgewählt – aber er ist kein Verstappen.“, erklärt der Österreicher. „Wir haben Carlos in seiner Karriere gefördert und wir hätten ihn nicht gehen lassen müssen. Aber wir haben den Wechsel zu Renault und später zu McLaren möglich gemacht.“„Wir haben eine gute Beziehung, aber in diesem einem Moment hatten wir auch Verstappen im Team und da gibt es Unterschiede zwischen ihnen.“

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