Red Bull Motorsport-Chef Helmut Marko erklärt, warum es falsch wäre, wenn Daniel Ricciardo 2019 zu Mercedes oder Ferrari wechseln würde.
Ricciardos Wert nun noch höher
Die Zukunft des Monaco-Grand-Prix-Siegers, dessen Vertrag mit Red Bull Racing Ende dieses Jahres ausläuft, ist momentan intensives Thema für Spekulationen. Der Sieg des Australiers vergangenen Sonntag, und vor allem die Art und Weise wie er ihn schlussendlich erreicht hat, haben dafür gesorgt, dass er auf dem Fahrermarkt noch beliebter geworden ist, wie Teamchef Christian Horner offen zugibt.
„Man könnte sagen, dieser Sieg hat seinen Wert noch erhöht, oder eben, dass das Team dadurch in einer besseren Ausgangslage für ihn ist, was das künftige Potential angeht“, sagt Horner. „In Wahrheit geht es jetzt darum, eine Lösung zu finden und in den nächsten paar Monaten einen Deal mit Daniel abzuschließen. Zuerst muss die Motoren-Frage geklärt werden und gleich darauf die Fahrer-Frage.“
Marko: ‚Warum sollte er zu Ferrari oder Mercedes gehen?‘
Ricciardo wird immer wieder in Verbindung mit Mercedes und Ferrari gebracht, beide Teams hätten theoretisch ab der nächsten Saison ein Cockpit zu vergeben. Unabhängig von seinen vielfältigen Möglichkeiten für die Zukunft, glaubt Dr. Helmut Marko, dass das Red-Bull-Team für den siebenfachen Grand Prix-Gewinner auch künftig die richtige Wahl wäre.
„Für uns ändert sich nichts“, sagt der Österreicher. „Wir wollen ihn behalten und Daniel weiß das. Warum sollte er zu Ferrari oder Mercedes gehen? Um ein Nr. 2-Fahrer zu werden? Bei uns haben die Fahrer gleiche Chancen, die gleiche Ausrüstung und keine Teamorder. Ich denke, das weiß er auch“, fügt Marko hinzu.
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