Helmut Marko kann sich nicht mit der neuen Formel 1 anfreunden, glaubt aber an ein Red Bull Comeback an der Spitze.
„Die Formel 1 2026 lebt bisher allein von der Ferrari-Show am Start. Wenn man die wegnimmt, ist nicht viel los. Ein Großteil der Überholmanöver sind ja nur Vorbeifahren. Aber es ist ja noch früh in der Saison, vielleicht wird’s noch,“ hofft der ehemalige Red Bull Motorsportberater im Gespräch mit oe24.at
Marko hält die Grand Prix Absagen in Bahrain und Saudi Arabien für eine Hilfe für das strauchelnde Oracle Red Bull Racing Team.
„Wenn man kein Auto hat, das vorne punktet, ist das kein Nachteil. Red Bull ist bekannt dafür, dass sie rasch und effektiv aufholen können. So gesehen ist noch alles möglich. Das Gute ist, dass die beiden April-Rennen ausfallen, das gibt ihnen noch mehr Zeit.“
Mitgefühl zeigt der 82-Jährige für seinen ehemaligen Mitstreiter, Stardesigner Adrian Newey, dessen Aston Martin Aramco Formula One Team derzeit total im Eck steht.
„Ich hatte Kontakt mit ihm. Es geht ihm nicht gut. Bei diesem Projekt gibt’s Probleme, die nicht so schnell zu lösen sein werden.“
Ganz anders ist die Stimmungslage beim Mercedes-AMG Petronas F1 Team, wo Marko speziell von Kimi Antonelli schwärmt, aber ihm den Titelgewinn noch nicht zutraut.
„Mercedes ist eine Klasse für sich. Dabei zeigen die noch nicht einmal alles. Antonelli ist ein guter Mann. Er war immer schnell, mit der Routine macht er weniger Fehler. Aber im Titelkampf spricht schon alles für Russell, der hat die Routine.“
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