Der Neuseeländer gilt nach schwachen Leistungen zu Saisonbeginn schon seit längerem als Wackelkandidat, doch mangels Alternativen darf er vorerst weiter bei Toro Rosso bleiben.
Beim GP in Kanada hatte Hartley die Chance, sein Talent unter Beweis zu stellen und sich mit einem starken Wochenende zu empfehlen. Im Qualifying konnte er seinen Teamkollegen Pierre Gasly ausstechen und hatte zudem im Rennen Chancen auf Punkte. Doch der Zwischenfall mit Lance Stroll machte alle Hoffnungen zunichte. Doch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko hält weiterhin an Hartley fest: „Das war ein Rennunfall, würde ich sagen, und hat nichts mit seiner Zukunft zu tun.“
In Frankreich wird Hartley eine weitere Chance bekommen sich zu beweisen. In dieser Saison konnte der Neuseeländer erst einen einzigen Punkt holen, hatte er nicht zuletzt in Monaco und Kanada Pech, da er unfreiwillig aus dem Rennen genommen wurde. „Es ist enttäuschend, da es Platz zum Überholen gab. Das ist ein frustrierendes Ende, da ich mit meiner Performance am Wochenende glücklich war.“
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