Marko glaubt an „die Wende“ im WM-Kampf

„Wir schaffen die Wende“, gibt sich Helmut Marko vor dem Heimrennen in Spielberg in Sachen WM-Kampf zuversichtlich.

„Es war in Montreal das erste Mal, dass McLaren heuer geschwächelt hat. Ich gehe nicht davon aus, dass es in Österreich ähnlich sein wird, weil eine Tendenz wissen wir: je wärmer, desto besser für McLaren, und es soll Temperaturen um 30 Grad herum haben“, erklärte der Red Bull Motorsportberater.

Anders als noch in Kanada sieht der Steirer „Mercedes nicht dabei, das war kursspezifisch in Montreal. Ich glaube nicht, dass sie in Österreich ähnlich stark sein werden. Wir können, wenn alles passt, wenn wir das Auto ins Arbeitsfenster bringen, mit McLaren mithalten.“

Für Marko gibt es heuer nur mehr ein Ziel – die Fahrerweltmeisterschaft. „Die Konstrukteurs-WM können wir vergessen – mit über 200 Punkten Rückstand. Aber wir haben schon einmal 44 Punkte gegenüber Alonso in der Fahrer-WM aufgeholt, 2012 war das. Wir geben also noch nicht auf, aber natürlich brauchen wir Performance im Auto, und da ist noch einiges im Köcher vor der Sommerpause.“

„Es wird schwierig, aber es ist realistisch, dass wir das noch hinkriegen. Es muss alles passen. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, das Auto muss besser werden. Momentan gehen wir noch davon aus, dass wir die Wende schaffen – aus eigener Kraft. Wir sind zwei, drei Zehntel hinter McLaren, das ist nicht unaufholbar. Das Atmosphärische im Team ist für Max auch wichtiger als die Klauseln, die hat er immer schon gehabt.“

 

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