Helmut Marko erwartet, dass Oracle Red Bull Racing in Aserbaidschan wieder stärker auftreten wird als noch in Monza, wo man nur die Ränge 6 und 8 holen konnte.
„Nach Monza haben bei unseren Leute schon die Köpfe geraucht. Jetzt hoffen wir, dass unsere Techniker aus den gewonnenen Erkenntnissen den richtigen Cocktail mixen“, erklärte Marko vor dem Abflug Richtung Baku.
Der Red Bull Motorsportberater glaubt, dass man am Kaspischen Meer den Turnaround schaffen kann.
„Es sollte besser laufen als in Monza, aber die vielen 90-Grad-Ecken in Baku machen die Sache nicht leichter. Und Singapur in der Woche darauf, ist für uns sowieso ein Trauma.“
Daher erwartet der „Doktor“, „dass wir erst in Texas wieder vernünftig mitmischen können werden.“
Die kommenden Rennen sind besonders für den angezählten Sergio Perez die letzte Chance, sich zu beweisen.
„Checo hat sehr positive Erfahrungen hier. Das war ja auch mit ein Grund, weshalb wir ihm weiter das Vertrauen geschenkt haben. Auf schwierigen Stadtkursen wie Baku oder auch Singapur, wo er vor zwei Jahren gewonnen hat, konnte er wiederholt sein großes Können ausspielen.“
Trotz dieser Hoffnung, lautet Markos Favoritentipp McLaren: „Sie waren seit Miami auf jeder Strecke, mit jeder Reifenmischung stark, von daher sind sie sicher der Sieganwärter. Dass sie Lando nun zur Nummer 1 ernannt haben, macht es für uns natürlich schwerer.“
Nachsatz: „Aber warten wir einmal ab, wie Piastri diese Entscheidung aufnimmt.“
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