Helmut Marko hält Carlos Sainz für einen absoluten Topfahrer und ist enttäuscht, dass die Partnerschaft mit Red Bull in die Brüche ging.
„Sainz war verdammt schnell in den kleineren Rennserien. Bei seinem ersten F1-Test in Silverstone war er in den schnellen Kurven aus dem Nichts sogar etwas schneller als Sebastian Vettel, der damals unsere Benchmark war.“, erinnert sich Marko in The Red Bulletin.
Für Marko wurde der Spanier „zu Unrecht mit dem Image belastet, der verwöhnte Sohn eines Rennfahrers zu sein. Er musste nämlich ganz im Gegenteil ständig um sein Weiterkommen kämpfen!“
Der Red Bull Motorsportberater sieht die Sache „genau umgekehrt. Er lebte lange Zeit im Schatten seines Vaters, des zweifachen Rallye-Weltmeisters.“
In seiner ersten F1 Saison – bei Toro Rosso – holte Sainz 18 Punkte in 19 Rennen, laut Marko „ein ordentliches Debütjahr“. Allerdings holte Teamkollege Max Verstappen 49 Zähler.
„Die Stimmung zwischen den beiden war ziemlich giftig. In der damaligen Konstellation habe ich keinen Weg gesehen, wie ich ihn bei uns halten konnte. Deshalb ist er zu Renault, McLaren und schließlich zu Ferrari weitergezogen.“
Für Marko „sehr schade, denn Carlos ist ohne Zweifel ein Top-Fahrer. Er war fast auf Augenhöhe mit Max bei Toro Rosso.“
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