Die Kunstfigur Marc Fermé berichtet Insider-Infos aus dem Fahrerlager, erklärt und kommentiert Zusammenhänge in der Königsklasse, blickt in die F1 Geschichte, uvm. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Thema rund um Hamilton, Verstappen und Co.
Der Formel 1 WM-Kampf 2021 zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ist extrem eng. Alles geht davon aus, dass die Entscheidung erst im letzten Rennen fällt. Dies war schon öfter in der Grand Prix Historie der Fall
Die 1950er und 60er
Stirling Moss hätte 1958 endlich den Titel holen können, erhob aber Einspruch gegen die Disqualifikation seines Rivalen Mike Hawthorn beim Portugal GP und verpasste dadurch seine Krönung zum Champion. In der Folgesaison setzte sich Jack Brabham im Dreikampf mit Moss und Tony Brooks durch. Der Amerikaner Phil Hill wurde 1961 Weltmeister, allerdings starb im Titelduell Stallgefährte Wolfgang von Trips in Monza. 1964 hätte sich Graham Hill zum dreifachen Weltmeister krönen können, hätte es nicht die „Streichresultate-Regel“ und die Stallorder gegeben. So wurde John Surtees zum einzigen F1 Champion der Geschichte, der auch Motorrad-Weltmeister war.
Zwei Österreicher dominieren die 70er
1970 hatte Jochen Rindt fünf der ersten acht Rennen für sich entschieden, starb aber bei einem Crash in Monza und so bekam Jacky Ickx, einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Fahrer seiner Zeit, noch die Chance. Aber am Ende ging es sich nicht aus. 1974 später hieß der Weltmeister Emerson Fittipaldi, der Ferrari-Ass Clay Regazzoni im Saisonfinale schlug, und zwei Jahre später unterlagen die Roten wieder im Titelkampf als Niki Lauda im Regen von Fuji aus dem Auto ausstieg. Der letzte Champion der Dekade war Jody Scheckter, der sich im Duell gegen Ferrari-Teamkollege Gilles Villeneuve durchsetzte.
Die ereignisreichen 1980er
Das Jahrzehnt begann mit einem Showdown in Las Vegas, wo Williams-Pilot Carlos Reutemann den fast sicheren Titel noch an Nelson Piquet verlor. In der Folgesaison lief alles in Richtung Didier Pironi, ehe der Franzose böse verunglückte, und Keke Rosberg völlig überraschend abstauben konnte. Die engste aller Entscheidungen gab es dann 1984 als Niki Lauda – sehr zur Freude der rot-weiß-roten Fans – mit einem mickrigen halben WM-Punkt die Oberhand gegenüber McLaren Stallgefährte Alain Prost behielt.
Schumi, Mika und Lewis
In den 1990ern gab es zahllose enge Entscheidungen und in den meisten war Michael Schumacher involviert. Besonders in Erinnerung bleiben da die Weltmeisterschaft 1994, und auch der Königssprint zwischen Mika Häkkinen und Eddie Irvine 1999, als „Schumi“ nach seinem Beinbruch als Wasserträger für den Nordiren fungierte. Eine ähnliche Rivalität entwickelte sich Ende der 2000er zwischen Jungstar Lewis Hamilton und seinen Gegnern, allen voran den Ferrari-Piloten. Während Hamilton 2007 gegen Räikkönen noch den Kürzeren zog, setzte er sich 2008 in Interlagos auf den letzten Metern hauchdünn gegen Felipe Massa durch.
MEHR IM YOUTUBE CLIP Alle genauen Daten und Fakten zu diesen und allen weiteren spannenden WM-Duellen gibt es in Folge 2 von Marc Fermé – unser Mann im Paddock!
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