Pastor Maldonado ist nach wie vor ein Fan der Königsklasse, hält die Hybridmotoren für die Formel 1 aber für ungeeignet.
2012 erfüllte sich Maldonado mit dem unerwarteten Sieg beim Großen Preis von Spanien einen Lebenstraum. Die heutige Formel 1 hält der Venezolaner aber für „schwierig, negativ beeinflusst von den Motorenregeln.“
„Wenn ich an 2014 zurückdenke, an die Einführung der Hybridmotoren, konnte ich die halbe Saison wegen Problemen nicht fahren. Wir wussten nicht genau, was die Batterie tat, und das Management der Teams (bei Lotus) war nicht hundertprozentig kompetent,“ so das harte Urteil Maldonados.
„Die Formel 1 sollte nicht mit Hybridmotoren fahren. Das mag für Taxis oder den Transportsektor funktionieren. Aber in diesem Sport muss man seine Tradition bewahren.“
Insgesamt kann der heute 41-Jährige das aktuelle Regelwerk „nicht nachvollziehen.“
„Die wichtigsten Personen in der Formel 1 sind die Fahrer, und von denen ist praktisch keiner zufrieden. Wir wollen in einem Auto fahren, das uns erlaubt, unser Bestes zu geben und zu sehen, wer der Schnellste ist.“
„Zu meiner Zeit machte man einen Boxenstopp, wenn die Reifen abgefahren waren. Man hatte so viele Reifen, wie man wollte, also konnte man pushen. Natürlich musste man an den Reifenverschleiß und die Strategie denken. Zumindest war es etwas, das man als Fahrer beeinflussen konnte.“
„Heutzutage geht es so oft um Track Limits und fragwürdige Strafen. Man könnte dort Gras oder Kunstrasen anlegen, dann würde niemand mehr hinfahren. Fahrer, die darüberfahren, verlieren sofort die Kontrolle über ihr Auto. Und dann kassieren sie auch noch eine Strafe! Das ist doch absurd. Die Fahrer dürfen ja gar nicht mehr richtig Rennen fahren.“
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