Lowe vor der größten Herausforderung seiner Karriere

Paddy Lowe, der technische Direktor von Williams, glaubt, dass er vor der größten Herausforderung seiner Formel-1-Karriere steht. Er will dem angeschlagenen Williams-Team wieder auf die Beine helfen.

Williams Start in die Formel-1-Saison war eher glanzlos, das Team hat Probleme mit der Aerodynamik und seit Beginn an versucht man eine Lösung für das Problem zu finden. Der derzeitige Technik-Boss Paddy Lowe kam Anfang 2017 zu Williams. Zuvor hatte Lowe mit Mercedes einen Titel gewonnen.

Auf die Frage hin, ob die derzeitige Situation möglicherweise die größte Herausforderung für ihn sei, antwortete Lowe: „In vielen Aspekten, ja. Es gab einige andere Herausforderungen, denen ich bei verschiedenen Gelegenheiten gegenüberstand, aber das ist für mich eine neue Herausforderung. Ich hatte in meiner Karriere das Glück, nicht in einem Team zu arbeiten, das leistungstechnisch nicht in der Nähe der Spitze war. Dort spielten wir immer in den Top 10 und Richtung Top 10, oder sogar ganz vorne mit. Es ist für mich eine neue Erfahrung in einem Team zu arbeiten, das viel zu tun hat, um dorthin zurückzukehren wo wir hinwollen.“

„Das schafft für mich persönlich neue Herausforderungen und ich lerne die ganze Zeit dazu. Einige Dinge macht man richtig und einige Dinge würde ich anders machen, wenn ich das letzte Jahr wiederholen würde. Aber das ist der Lauf der Dinge. Man stellt sich Herausforderungen und man lernt aus diesen und man hofft auf diese Erfahrungen aufzubauen, um dann beim nächsten Mal einen besseren Job zu machen.“

Die Motivation etwas zu verändern fehlt Lowe jedenfalls nicht, der Technik-Chef hat noch lange nicht aufgegeben: „Je mehr wir verstehen, wo wir sind und warum und was nicht funktioniert, desto positiver fühlt sich mein Fortschritt an. Wir haben ein großartiges Team. In Grove gibt es einige kreative Leute.“

Die oberste Priorität bei Williams ist das Aerodynamik-Problem zu lösen. Allerdings ist man am überlegen, ob der Versuch die Probleme des 2018er Autos zu lösen die Mühen wert sind oder ob man nicht doch den Fokus schon auf das 2019er Auto legen soll.

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