Licht und Schatten bei McLaren

Kevin Magnussen (März 2014)Im Grand Prix von Malaysia schaffte es McLaren, beide Autos in die Punkteränge zu bringen. Dies sichert nunmehr Platz zwei in der Konstrukteurs-WM. Der Auftritt beider Piloten war jedoch sehr unterschiedlich…

 

Rookie-Fehler zu Beginn

Formel 1-Rookie Kevin Magnussen, in Australien noch sensationeller Zweiter, machte sich gleich zu Beginn Chancen, seine gute Anfangsleistung zu wiederholen, zunichte. Nachdem er im Qualifying Teamkollege Jenson Button besiegte, kam er auch beim Start des Rennens relativ gut weg. Unglücklicherweise touchierte er mit seinem Frontflügel den Reifen von Kimi Räikkönen, was seine Performance bis zum Reifenwechsel in Runde neun beeinträchtigte. Zusätzlich erhielt er für seine Kollision eine Fünf-Sekunden-Strafe von den Stewards aufgebrummt. Trotz aller Rückschläge kämpfte Magnussen vor den Augen seines Vaters Jan beherzt und rettete noch Platz neun.

Entschuldigung beim Team

Der junge Däne zeigte sich jedoch ob seines Fehlers einsichtig. Er entschuldigte sich beim Team, da durch den Zwischenfall mit Räikkönen ein deutlich besseres Resultat vergeben wurde. „Ich werde von diesem Zwischenfall lernen und zusehen, dass ich es beim nächsten Mal besser mache. Gut, dass der Grand Prix in Bahrain schon nächste Woche stattfindet, da kann ich die Angelegenheit von Malaysia schnell abhaken“, gibt sich Magnussen zuversichtlich.

Bouiller beeindruckt

Teamchef Eric Bouiller fand Magnussen`s Reaktion beeindruckend. „Kevin`s Reaktion war aus zwei Gründen beeindruckend; erstens hat er den Kopf eingezogen und ist auf Teufel komm raus gefahren, um noch den neunten Platz zu retten. Zum Zweiten hat er sich beim Team ohne Umschweife für sein Mißgeschick entschuldigt, was wirklich nicht nötig gewesen wäre, aber es tat gut, dies zu hören“, meinte der Franzose.

Solides Rennen von Button

Routinier Jenson Button absolvierte hingegen ein unspektakuläres Rennen. Ohne Fehler spulte er eine Runde nach der anderen herunter und wehrte sich zum Schluss noch erfolgreich gegen die Angriffe von Williams. Buttons Auto zeigte sich gegenüber dem Qualifying verbessert und ließ ihn ein besseres Ergebnis einfahren, als er selbst erwartet hatte.

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