Leistungsabfall – Renault-Werksteam steht vor einem Rätsel

Das Renault-Werksteam galt in dieser Saison lange als die vierte Kraft, doch seit der Sommerpause läuft nicht mehr viel bei den Franzosen. Für Nico Hülkenberg ist die Formkrise des Teams „schwer nachvollziehbar“.  

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2018 neigt sich dem Ende zu, doch auch wenn der Weltmeister so gut wie feststeht, ist beim Gesamtergebnis noch einiges möglich. Der Kampf um Konstrukteursplatz 4 wird momentan zwischen dem Renault-Werksteam und HaasF1 ausgefochten, 4 Rennen vor Schluss liegt Haas nur noch 8 Punkte hinter den Franzosen.

Hülkenberg: ‚Wir haben keine Fortschritte gemacht‘

Angesprochen auf dieses Thema zeigt sich Nico Hülkenberg ratlos. „“Das ist selbst für uns schwer nachvollziehbar. Wir haben keine Fortschritte gemacht. Da bin ich mir ziemlich sicher. Denn das Auto fühlt sich noch genau so an wie vor vielleicht zehn Rennen.“ Der Deutsche geht also davon aus, dass man bei Renault die Weiterentwicklung verschlafen habe.

„Wir hatten dieses Jahr nie ein größeres Update, so wie noch im vergangenen Jahr. Und selbst unsere Kleinigkeiten haben nichts gebracht. Es hat sich keine Verbesserung eingestellt“, meint er. Währenddessen habe die Konkurrenz nicht stillgestanden. „Die anderen haben gute Upgrades gebracht und sind schneller geworden. Dafür kriegen wir jetzt die Quittung.“

Fehlender Topspeed bei Renault

Mittlerweile hat sich die Situation in der Tat geändert, anfangs der Saison waren Top-10-Ergebnisse noch Standard für Renault, mittlerweile versucht man, den Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Teams wie Haas, Force India und auch Sauber sind zur starken Konkurrenz geworden.

Woran das liegt, sei laut Hülkenberg schwer zu sagen. Sowohl Chassis, als auch Motor seien nicht stark genug, auf den Geraden fehle es eindeutig an Topspeed. „Jetzt sehen wir, dass wir mit der Strategie [der Entwicklung] auf dem Holzweg waren“, sagt Hülkenberg. „Es war schlicht und ergreifend nicht gut genug. Das wissen wir seit ein paar Wochen und wir reagieren darauf, damit es in Zukunft besser läuft.“

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