Bei Ferrari gab es teamintern einige Reiberein, doch damit soll jetzt Schluss sein. Das versichert zumindest Charles Leclerc.
Die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Sebastian Vettel kamen sich in der Saison 2019 einige Male auf der Strecke in die Quere und konnten auch einige Unfälle nicht vermeiden. Die Reibereien im Team endeten schlussendlich mit dem Crash in Brasilien, wo sich die beiden Scuderia-Piloten selbst aus dem Rennen nahmen. „Wir sind sehr kompetitiv und manchmal haben wir auf der Strecke einige Probleme.“, gesteht Leclerc. „Aber am Ende sind wir reif genug, um zu wissen, dass das, was auf der Strecke passiert, auch auf der Strecke bleibt, abseits davon sind wir anders.“
„Das Wichtigste ist, dass wir gut zusammenarbeiten, um das Auto so gut wie möglich zu entwickeln und natürlich die Grenzen, wenn wir auf der Strecke sind, nicht überschreiten, so wie wir es in Brasilien gesehen haben.“, fügt der Monegasse hinzu und versichert: „Ich denke, es war eine gute Lektion und wird nicht wieder vorkommen.“
Brasilien war aber nur die Spitze des Eisbergs, schon zuvor in der Saison gab es Probleme mit Teamordern und Probleme auf der Strecke daher war die teaminterne Situation zeitweise sehr angespannt. „Es gab Zeiten, in denen wir uns in bestimmten Situationen nicht wirklich einig waren. Aber es ist nicht gut, gleich nach einem Zwischenfall darüber zu sprechen. Also haben wir einige Zeit verstreichen lassen und haben uns nach Russland in Japan zusammen hingesetzt und dann haben wir uns wieder verstanden und sind aus dieser Erfahrung gewachsen.“, erklärt Leclerc.
Der junge Monegasse wird nun auch in Zukunft Zeit haben, zu beweisen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat, denn er unterzeichnete eine Verlängerung bis Ende 2024. Der Fokus liegt derzeit auf der Fehlerreduktion: „Ich arbeite extrem hart, um weniger Fehler zu machen als 2019. Als Team müssen wir uns auch darauf konzentrieren.“
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