Liam Lawson steigt an diesem Wochenende erstmals in einem offiziellen freien Training in den Scuderia AlphaTauri Boliden ein.
Schnappt sich der Neuseeländer vielleicht sogar das Cockpit von Yuki Tsunoda in der kommenden Saison?
Was er draufhat, konnte Lawson ja schon mehrfach unter Beweis stellen: Vizemeister F4 Australien, Vizemeister ADAC Formel 4, Vizemeister Euroformula Open, Meister Toyota Racing Series und Vizemeister DTM.
Bisher gab es neun „Kiwis“ in der Formel 1. Am bekanntesten sind natürlich Denny Hulme, achtfacher GP-Sieger und Weltmeister 1967, Bruce McLaren, Vizeweltmeister 1960 und Teamgründer, sowie Chris Amon, einer der schnellsten Piloten, die nie einen Grand Prix gewannen – 5 Poles und 11 Podiumsplätze.
Der bislang letzte Neuseeländer in der Königsklasse war „Unglücksrabe“ Brendon Hartley. Der zweifache Langstrecken-Weltmeister und dreimalige 24 Heures du Mans Sieger fand sich in der Formel 1 nie zurecht und fiel nur mit Slapstick-Einlagen auf.
Lawson, selbst ein Red Bull Junior, hat aber laut Helmut Marko „das Zeug zum F1 Piloten.“
„Die Art und Weise wie er den Umstieg vom F2 Auto zum DTM Wagen gemeistert hat, war beeindruckend. Er ist mit tollem Speed und enormer Fahrzeugbeherrschung beschenkt worden. Bei Red Bull bereiten wir ihn physisch, psychisch und technisch auf das nächste Level vor.“
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