Kvyat hält Webers Kritik für „Schwachsinn“

FORMULA 1 - German GPDaniil Kvyat wehrt sich gegen die Vorwürfe ehemaliger F1-Stars, und besonders von Ex-Schumi Manager Willi Weber, der Sport hätte die Typen verloren

Zuletzt hatte Michael Schumachers Ex-Manager Willi Weber behauptet, in der Startaufstellung stünden „fast nur mehr Weicheier“. Doch der Toro Rosso Fahrer, der heuer schon einige Male aufzeigen konnte, hält solche Aussagen für „Schwachsinn.“

„Ich kann das schon nicht mehr hören, dass wir nicht mehr die Ritter ohne Furcht sind wie die Piloten der 1980er. Alles was uns von 340 km/h und einer Betonmauer trennt, sind unsere Bremsen und ein paar Hundert Meter Asphalt. Dazu brauchst Du schon Eier“ so der russische Rookie.

Der 20-Jährige hält es für “schlichtweg falsch uns dieselbe Courage abzusprechen, die Villeneuve, Senna oder Mansell hatten. Die Formel 1 wird immer gefährlich sein, aber es ist richtig und gut, dass wir versuchen, sie so sicher wie möglich zu machen.“

Kvyat bezweifelt, dass die Kritiker die neuen Regeln verstanden haben, denn „durch diese Änderungen ist die Rolle des Ingenieurs essenziell geworden. Das ERS Management kann nicht allein vom Fahrer kontrolliert werden.“

Zudem gäbe es „keine Situation in der der Fahrer überholen will und der Ingenieur verbietet es ihm. Aber die Informationen über Reifenabrieb und Benzinverbrauch sind wichtig. Die Veränderungen in Richtung Umwelt und Serienfahrzeuge war gut und richtig.“

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