Kvyat fordert Ende des Freitagstrainings

Der Russe ist der Meinung, dass die F1 auf die Freitagstrainings verzichten sollte, um das Rennwochenende unberechenbarer und spannender zu machen.

Derzeit ist es Usus, dass die Teams am Freitag in zwei Trainings Zeit haben die Bedingungen zu testen und Daten zu sammeln. Erst letztes Rennwochenende musste das erste Training am Freitag unterbrochen werden, da sich ein Kanaldeckel gelöst hatte und dieser den Boliden von George Russell beschädigte.

Kvyat meint aber, dass man die Trainings verkürzen sollte und die Freitagstrainings daher gestrichen gehören, da man so die Spannung steigern könnte. Er räumt jedoch ein, dass die Vorbereitung eines jeden Fahrers anders verläuft. „Vielleicht sollten wir nur Samstag auf die Strecke fahren. Das ist es. Ehrlich gesagt, wir haben so viel Wissen über alle Strecken, die wir kennen. Ich denke, wir brauchen vielleicht extra Zeit auf neuen Kursen, wie es in Vietnam der Fall ist, aber ich weiß nicht genau.“, meint der Toro Rosso-Pilot. „Es liegt an den Leuten der F1, zu entscheiden, was das Beste ist und was nicht. Jeder Fahrer ist da anders. Jemand braucht vielleicht fünf Stunden. Ich aber nicht.“, sagt der Russe.

Aber auch Red Bull-Chef Christian Horner unterstützt die Idee von Kvyat: „Ich denke, es hängt davon ab, wie viele Rennen wir am Ende haben werden. Wenn es mehr Rennen werden, müssen wir die Zeit komprimieren. Wir haben gesehen, dass eine Session am Freitag [in Baku] gut funktioniert hat, also ist vielleicht nur eine gute Session der richtige Weg.“ Auch logistisch hätte dies für viele einen Vorteil, weiß der Teamchef: „Dann könnten auch die Teile und die Leute später eintreffen und eine Session wäre ausreichend für das Wochenende.“

Posted in ,