Der Pole Robert Kubica, Entwicklungs- und Ersatzfahrer bei Williams, sieht sich selbst nicht als Lehrer der beiden jungen Stammfahrer Stroll und Sirotkin.
Das britische Team wurde für die Wahl der beiden ‚Paydriver‘ Lance Stroll und Sergey Sirotkin stark kritisiert. Ausgerechnet der erfahrenste Pilot in ihrem Kader wurde zum Ersatzfahrer ernannt.
Da liegt es natürlich nahe, dass sich die beiden Rookies an Kubica wenden und ihn als eine Art Lehrer betrachten könnten. Doch der Pole sieht das anders: „Ich würde nicht sagen, dass ich ein Lehrer bin und die beiden meine Schüler“, sagte er ‚TVP Sport‘. „Aber sie haben wenig Erfahrung, wie jeder am Anfang, die Formel 1 ist ein komplizierter Sport.“
Und so bitten Stroll und Sirotkin ihren erfahrenen Kollegen natürlich ab und zu um Ratschläge. „Sie kommen mit Fragen zu mir, wobei Lance das öfter macht als Sergey. Aber es ist nichts persönliches mit Sergey, vielleicht liegt es daran, dass Lance einfach schon mehr F1-Erfahrung hat und dadurch weiß er, welche Fragen er stellen kann“, erzählt Kubica.
Beim Saisonauftakt in Melbourne gab es keine Punkte für das Team, Sirotkin sagte den russischen Medien vor dem Bahrain Grand Prix am Wochenende, dass seine und Williams‘ Leistungen in Australien enttäuschend waren.
„Wir haben mehr erwartet, als wir nach Melbourne gingen“, gab er zu. „Ich habe insbesondere mehr von mir erwartet. Aber es ist nicht so schlimm wie es im Qualifying aussieht. Wir haben große Hoffnungen, dass wir in naher Zukunft Fortschritte machen können. Unser Ziel ist es, in der Mittelgruppe Fuß zu fassen. Das heißt, in das zweite Qualifying-Segment aufzusteigen, um den Einzug ins Finale zu kämpfen und um Punkte zu kämpfen.“
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