Die Rückkehr des Polen Robert Kubica in die Formel 1 ist aktuell immer noch unmöglich. Seine körperlichen Beeinträchtigungen verhindern dies …
Der junge Pole, mittlerweile 29 Jahre alt, galt als einer der talentiertesten Fahrer in der Formel 1. Fatalerweise machte ein schwerer Rennunfall in der Vorsaison 2011 all dem ein jähes Ende. Die eingeschränkte Beweglichkeit seiner rechten Hand und des rechten Armes machen die Teilnahme an Formel 1-Rennen unmöglich.
Erfolgreicher Rallyefahrer
Kubica ist zur Zeit in der weltweiten Rallyemeisterschaft unterwegs und hat sich mit einem DTM-Auto und am Mercedes Formel 1-Simulator versucht. Dies machte seine körperlichen Defizite doch merklich sichtbar.
Der deutschen Zeitung „Welt“ erzählte Kubica, dass er lernen musste, links zu schreiben. Auch seinen Kaffee trinkt er neuerdings links. „Die Beeinträchtigungen haben mein Leben komplizierter gemacht“, ergänzte der Pole. „Das schwierigste für mich ist, dass aktuell eine Rückkehr in die Formel 1 praktisch unmöglich ist.“
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Robert Kubica hat seine Hoffnungen jedoch noch nicht aufgegeben. Das Hauptproblem sind die engen Formel 1-Cockpits. Diese erschweren ihm das Drehen des Lenkrades so, wie es ihm zur Zeit möglich ist, mit Ellbogen und Schulter und nicht mit Unterarm und Handgelenk.
„Rennstrecken wie Montreal oder Barcelona sind kein Problem“, erklärt Kubica. „Aber die enge Haarnadelkurve von Monaco zu fahren, ist für mich schon sehr schwierig.“
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