In letzter Zeit wurden immer wieder Rufe nach einer Budgetobergrenze laut, doch wie genau diese funktionieren soll, weiß bis jetzt noch niemand.
Zwar stehen die meisten Teams der Idee aufgeschlossen gegenüber, wenn es um die Umsetzung und konkrete Maßnahmen geht herrscht jedoch noch Ratlosigkeit. Sauber-Teamchef Frederic Vasseur erklärte gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘: „Wenn man Fahrer und Marketing herausnimmt, dann betrifft es nur die 3 Topteams. Wenn wir das gleiche Geld wie die Topteams haben, dann werden wir die Lücke schließen.“
Als eines der kleinsten Teams im Feld würde Sauber von einer Budgetobergrenze eigentlich am meisten profitieren. Worin sieht Vasseur also noch Probleme? „Auf dem Papier könnte es funktionieren, man müsste aber darüber nachdenken, wie man das während der Saison überwachen kann“, sagt der Franzose. Bernie Ecclestone äußerte sich zu diesem Thema bereits gegenüber ‚Reuters‘ und meinte, dass die großen Teams in solch einem Szenario ‚Wege finden werden, Geld auszugeben‘. Und genau davor hat Vasseur ‚etwas Angst‘, wie er gesteht.
Er glaubt, dass sich in so einem Fall in der F1 alles nur noch um die Budgets drehen könnte, während der eigentliche Sport auf der Strecke bleibt. „Wenn wir nur noch über die Budgets sprechen, dann wäre das ein Albtraum“, fürchtet der Teamchef.
„Mercedes wird immer mehr Geld als wir ausgeben könnten. Das ist auch okay“, findet Vasseur. „Aber die kleinen Teams müssen wenigstens die Möglichkeit bekommen, um das Podium kämpfen zu können“, erklärte er weiter. Aktuell sei die Formel 1 „etwas langweilig“, weil sich die drei Topteams die Podestplätze fast ausschließlich untereinander aufteilen. Wie genau man das künftig verhindern kann, weiß Vasseur konkret allerdings auch nicht.
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