Weltmeister Lewis Hamilton und Red Bull-Pilot Max Verstappen gerieten beim Großen Preis von Bahrain an der Strecke aneinander, die Folge war das Ausscheiden des Niederländers. Beide sind dafür bekannt, auf der Strecke gnadenlos zu agieren und den Gegnern kaum Platz zu lassen. Die Schuld an der Kollision sieht Verstappen bei Hamilton.
Als Verstappen Hamilton innen ausbremste und sich am Kurvenausgang raustragen ließ, kam es zu einer Kollision, wodurch bei Verstappen der Reifen beschädigt wurde. Er schied durch einen Folgeschaden aus. Da auch Daniel Ricciardo das Rennen gleichzeitig aufgeben musste, war der Doppelausfall für Red Bull besiegelt.
Für Max Verstappen steht der Schuldige an der Kollision fest: „Das Überholmanöver war ganz gut und ich glaube, da war auf der linken Seite noch Platz. Er ist mir einfach an den Hinterreifen gefahren. Damit war das Rennen vorbei. Das ist nicht gut, schade.“
Die Rennleitung entschied bei der Situation auf Rennunfall. „Für mich ist das eine falsche Entscheidung“, kommentiert der Red Bull-Pilot. „Aus meiner Sicht ist es seine Schuld.“ Der Niederländer sagt außerdem, dass sein Förderer Helmut Marko derselben Meinung wie er selbst gewesen sei.
Ob er Hamilton zur Rede stellen wird? „Vielleicht. Aber am wichtigsten ist es, nach vorne zu schauen, also auf China. Gerade, nachdem unser Auto hier gut funktioniert hat.“ Der Grund für den endgültigen Ausfall: Ein Schaden am Differenzial.
Auch Ricciardo kommt nicht ins Ziel
Der Ausfallgrund von Daniel Ricciardo ist derweil noch nicht ganz geklärt. Der Australier war nach dem Ausfall verständlicherweise am Boden: „Ich hatte plötzlich keinen Vortrieb mehr. Sieht aus, als wäre es ein elektronisches Problem. Das Auto ist einfach ausgegangen. So früh aus dem Rennen auszuscheiden ist das Schlimmste. Man wartet den ganzen Tag auf diese zwei Stunden und dann ist es nach zwei Minuten schon vorbei. Manchmal ist dieser Sport einfach grausam.“
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