Christian Klien sieht eine enge Formel 1 vor sich, denn aus Sicht des Vorarlbergers ist Red Bull Racing klar näher dran an Titelfavorit Mercedes
Klien ist diese Saison als ServusTV-Experte in der Formel 1 tätig und prognostiziert eine spannendere Meisterschaft als die letzten Jahre. „Red Bull Racing ist so stark wie seit dem WM-Titel 2013 nicht mehr. Man hat bei den Tests überzeugt und geht gut vorbereitet in die Saison. Die geringfügigen Regeländerungen kommen ihnen entgegen.“ Um die Boliden vor allem in den Kurven langsamer zu machen, wurde besonders die Aerodynamik beschnitten. „Die Kurvengeschwindigkeit war bereits so hoch, dass die Pirelli-Reifen Probleme bekamen. Aber durch die rasante Entwicklung sind die Autos eh wieder fast gleich schnell“, so der 49-fache Grand-Prix-Starter.
Mercedes sicher stark
Die Probleme, die Lewis Hamilton und sein Mercedes Team bei den Wintertests hatten, sind laut Klien kein Grund zur Sorge. „Sie hatten mit der Fahrzeug-Balance zu kämpfen, die Hinterachse war unruhig. Ich denke aber, dass sie die zwei Wochen zwischen Tests und Rennen gut nutzen. Freilich ist aus drei Testtagen weniger herauszulesen als in den Jahren zuvor. Man sieht aber, wer konstant und problemlos unterwegs war und in den Longruns bzw. auf eine Runde schnell.“
Enges Mittelfeld
Hinter den beiden Topteams „wird es besonders eng zur Sache gehen.“ Ferrari wird nach dem Katastrophenjahr 2020 „wieder deutlich konkurrenzfähiger sein. Am Motorsektor dürfte viel weitergegangen sein. Das Top Speed-Defizit besteht nicht mehr. Mit Mercedes und Red Bull Racing wird man aber nicht mithalten können.“ Auch Aston Martin Neuzugang Sebastian Vettel „muss Geduld haben“, so Klien. „Er ist in einem neuen Team, in einem neuen Auto – es wird noch einige Rennen dauern, bis man wieder mit ihm rechnen kann. Beim Test konnten sie nur 117 Runden abspulen, was extrem wenig ist.“
Sieger Verstappen
Klien selbst war dreimal auf der arabischen Wüsteninsel im Einsatz. Bei seiner Premiere 2004 für Jaguar lief es mit P14 mittelprächtig, 2005 zeigte er im ersten Jahr bei Red Bull mit P7 in der Quali eine tolle Leistung, leider streikte die Elektronik vorm Start. Im letzten Bahrain GP des 38-Jährigen gab’s dann P8, zwei Ränge vor Teamkollege David Coulthard. Aufgrund der vielen langen Geraden bevorzugt der Bahrain International Circuit Teams mit starken Mercedes-Aggregaten. Doch dieser Vorteil scheint zu schwinden. „Die Ferrari- und Honda-Motoren haben in diesem Bereich aufgeholt. Es braucht in Bahrain auch eine gute Traktion, die in erster Linie Red Bull bieten kann. Ich tippe daher auf einen Sieger Max Verstappen!“
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