Zele Racing Fahrer Tamas Pal Kiss sichert sich im ersten von zwei AutoGP World Series Rennen in Monza den zweiten Platz. Er ging von Platz fünf ins Rennen.
Meisterschafts-Mitfavorit Kiss ging nach Bremsproblemen in der Quali nur aus Reihe drei ins Rennen und fiel in der hektischen Anfangsphase sogar noch einige Plätze zurück. Aber der Ungar bewies erneut seinen Speed, aber auch seine Abgeklärtheit, und stürmte im weiteren Verlauf des Rennens bis auf P2 vor. Am Ende lag er genau eine Sekunde hinter Rennsieger Markus Pommer und war in den letzten Runden deutlich schneller.
Teamchef Michael Zele freute sich über das nächste Podium von Kiss: „Viel hat nicht gefehlt und Kiss hätte sich auch noch Markus Pommer schnappen können. Das Auto war in Ordnung. Leider ging sich Platz eins nicht mehr aus.“
In der Meisterschaft liegt der Ungar mit nun 93 Punkten nur mehr 21 Zähler hinter dem abwesenden Leader der Gesamtwertung, Kimiya Sato aus Japan (114).
Von Grünigen im Pech
Viel Pech hatte Zele-Neuzugang Christof von Grünigen. Der junge Schweizer hatte im Zeittraining überrascht und startete von Platz 2. Doch leider erwischte er einen schlechten Start, musste in der ersten Schikane in den Notausgang und wenig später schob ihn Loris Spinelli ins Kiesbett. „Schade, es hätte sehr gut laufen können“, bedauerte der Schweizer.
„Christof war vor seinem ersten AutoGP Rennen sichtlich etwas nervös, daher war der Start nicht rund. Leider ist ihm dann ein Konkurrent aufs Rad gefahren“, fügte Zele hinzu.
Solide Arbeit
Samin Gomez, die wie Von Grünigen ihr erstes Rennen in einem AutoGP Boliden bestritt, konnte im Rennen ebenfalls Plätze gutmachen und klassierte sich auf dem neunten Endrang. „Schade, dass Samin es knapp nicht auf Platz acht geschafft hat. Sonst hätten wir im morgigen Rennen die Pole Position gehabt. Aber sie hat eine solide Leistung in diesem starken Wagen gezeigt.“
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