Kimi zu Alfa: ‚Wenn ihr euch beschwert, bin ich weg!‘

Kimi Räikkönen genießt seine Freiheiten im Alfa Romeo-Team – der Finne geht in seiner Freizeit gerne Aktivitäten nach, die nicht ganz ungefährlich sind, wie Motocross fahren oder Eishockey spielen. Verbieten lässt er sich das nicht, wie er nun klarstellte.

Räikkönen, der bei Ferrari durch Charles Leclerc ersetzt wurde, entschied sich für eine Fortsetzung seiner F1-Karriere und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei Alfa Romeo. Der Finne liebt – zumindest laut seiner Instagram-Seite – seine Freiheiten im Team, da er an den Wochenenden Rennen fährt und abseits der Strecke sein Leben genießen kann und macht, worauf er gerade Lust hat.

Zu seinen Freizeitaktivitäten zählen oft Dinge, die andere Teams missbilligen würden, wie zum Beispiel ein Dirtbike zu fahren oder Eishockey zu spielen. Auf die Frage, ob Alfa Romeo bestimmte Klauseln in Räikkönens Vertrag eingebaut habe, die ihm gefährliche Aktivitäten verbieten würden, sagte er gegenüber der ungarischen Zeitung ‚Vezess‘: „Ich habe meinen Vertrag nicht gelesen, weil er für mich null wert ist. Als wir zum ersten Mal mit Alfa Romeo-Sauber gesprochen haben, habe ich ihnen gesagt, dass ich nicht mehr hier bin, wenn sie sich über irgendetwas beschweren, wenn sie herumjammern! Es gibt viele gefährliche Dinge im Leben. Natürlich versucht man immer gut aufzupassen, aber es reicht doch, über ein Problem zu sprechen, sobald es erst einmal entstanden ist.“

Räikkönens derzeitiger Vertrag mit Alfa läuft Ende 2020 aus, Gerüchten zufolge hätte der Iceman auch für 2021 noch Optionen im Team. Sollte Kimi dann immer noch in der F1 sein, dann definitiv als Fahrer, denn er stellte klar, dass er an einer Management-Rolle absolut kein Interesse hat: „Gott bewahre, das ist nichts für mich!“, sagte er. „Liberty hat mehr Politiker als die meisten Länder.“

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