Ex-Formel 1 Pilot Kevin Magnussen hat kürzlich sein Buch „Alles oder Nichts“ präsentiert. Darin erzählt der kontroversielle Däne so manches, was hinter den Kulissen abgelaufen ist. F1 Fan Naca hat uns einen Auszug der coolsten Statements übermittelt
- Kevin Magnussen sollte 2008 im Alter von 16 Jahren ein F1-Auto testen, aber sein Vater ließ es nicht zu, da er noch zuvor von so jungen Fahrern in F1-Autos gehört hatte.
Vater Jan war selbst Pilot in der Königsklasse.*
- Magnussen war im McLaren-Nachwuchsprogramm gemeinsam mit Alex Albon, Nyck De Vries und Stoffel Vandoorne.
Und dort war K-Mag oft der schnellste Mann.
- 2013 war der Däne an der Seite von Vandoorne als McLaren-Testfahrer. Sie arbeiteten am Simulator, aber ihre Ideen wurden oft nicht verwendet, weil es die F1-Stammpiloten schlecht aussehen lassen würde, wenn die Sim-Fahrer die Probleme besser lösen könnten.
Ob das Jenson Button und Sergio Perez auch wissen?
- K-Mag hatte 2014 einen Deal, um für Force India zu fahren, eingefädelt von Martin Whitmarsh. McLaren Boss Ron Dennis sagte den Deal ab, holte Kevin zu seinem Team und feuerte Whitmarsh am nächsten Tag.
Dennis regierte sein Team mit eiserner Hand!
- Im Jahr 2014 erhielt Magnussen eine Anfrage von Williams, Felipe Massa zu ersetzen. Ihm wurde jedoch von McLaren mitgeteilt, dass sie ihn behalten wollen. Teamchef Éric Boullier sagte zu Kevin: „Such nicht woanders! Du bleibst hier.“
Wenige Wochen später präsentierte McLaren den Spanier Fernando Alonso als neuen Mann.
- 2015, als Magnussen nicht in der Formel 1 fuhr, wollte er in der Super Formula oder IndyCar Rennen fahren. Aber Ron Dennis ließ ihn nicht. Dennoch durfte Kevin nicht einmal den McLaren-Simulator nutzen.
Magnussen in der IndyCar wäre eine Show geworden!
- In seiner Freizeit fuhr er dann Speedwaybike, was Dennis auch untersagt hatte. Er brach sich die Hand und musste sich laut Vertrag von McLarens Ärzten medizinisch versorgen lassen. Daher rief er den mit ihm befreundeten McLaren Pressechef Matt Bishop an, der die Verletzung als Mountainbike-Unfall erklärt.
Guter Mann, TheBish!
- Toto Wolff bot dem Dänen einen DTM-Test in einem Mercedes an. Unmittelbar nach den Testfahrten bot er ihm für 2016 einen Sitz in der DTM an.
Toto fischte schon damals in allen Teichen!
- Laut Magnussen habe Renault intern nicht viel von Jolyon Palmer gehalten und von ihm verlangt, ihn nicht nur zu schlagen, sondern zu demütigen. Sportdirektor Alan Permane forderte von Kevin Rundenzeiten, die eine halbe Sekunde schneller waren als die von Jolyon.
Der arme Palmer junior!
- Frédéric Vasseur und Alan Permane sagten Magnussen, er solle nicht bei Haas F1 unterschreiben, denn es wäre ein „Scheiß-Team“.
Das ist mal Respekt vorm Mitbewerber.
*Formelaustria Anmerkungen in kursiver Schrift
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