Kanada liegt zumindest dem Auto

Adrian Sutil_Sauber F1 Team_Foto Sauber Motorsport AGAdrian Sutil macht im teaminternen Sauber-Duell derzeit keine gute Figur – Der Kurs in Montreal könnte aber zumindest dem Auto entgegenkommen.

Keinen Punkt in sechs Rennen

Adrian Sutil befindet sich derzeit in der Krise. Allerdings nicht nur er, sondern sein gesamtes Sauber-Team. Nachdem der Rennstall aus Hinwil in der vergangenen Saison gegen Jahresende immer stärker wurde und regelmäßig in die Top 10 fuhr, schien ein Teamwechsel von Force India zu Sauber für Adrian Sutil eine runde Sache zu werden. Während das indische Team mit Mercedes-Power derzeit aber viertstärkste Kraft ist, stehen die Schweizer am Abgrund – selbst über einen Verkauf wurde bereits spekuliert. Null Punkte hat Sauber nach sechs Rennen auf dem Konto, selbst Marussia steht im Gesamtklassement einen Platz weiter oben. Doch nicht nur das Auto ist aktuell wenig konkurrenzfähig, auch Adrian Sutil erlebt nicht seine besten Tage. Gerade im Vergleich mit seinem Teamkollegen Esteban Gutierrez sah der Deutsche zuletzt alt aus: Nur zwei von sechs Qualifying-Duellen konnte er gegen den jungen Mexikaner gewinnen. Im Rennen hat Esteban Gutierrez ebenfalls die Nase vorn – mit 2:1 bei drei Doppelausfällen für Sauber.

Die langen Geraden könnten dem Auto entgegenkommen

Neue Hoffnung schöpft Adrian Sutil aus der Streckencharakteristik in Montreal. Besonders die lange Gerade vor der letzten Schikane könnte dem C33 entgegenkommen. „Wir sind gut, wenn es geradeaus geht. Kanada könnte gut laufen, denn das Auto ist wirklich schnell auf der Geraden“, meint der 30-Jährige. Sauber habe im Moment nicht so viel Abtrieb, und auch Ferrari-Power sei ausreichend vorhanden. „In Bahrain waren wir einer der langsamsten, und nach dem Rennen ging es extrem auf die andere Seite. Ich sage immer, es kann nur besser werden“, so Adrian Sutil.

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