Jos Verstappen war bei unseren Kollegen im „AvD Motor & Sport Magazin“ auf SPORT1 und sprach dort über seinen Sohn Max, Lewis Hamilton, das Verhältnis von Helmut Marko und Toto Wolff, und mehr
Jos Verstappen über …
… die WM-Chance von Max: „Er hat ein viel besseres Paket als in den Jahren zuvor. Er weiß, dass er das Rennen gewinnen kann. Vorher war Mercedes immer viel schneller, das ist in diesem Jahr anders. Er weiß, dass er um die Meisterschaft fährt und dass er keine Fehler machen darf. Dieses Jahr ist eine Chance, und Red Bull will alles dafür tun, diese Chance zu nutzen. Das Auto ist gut, der Motor ist besser geworden. Wir sind auf Augenhöhe, weil wir ein paar Upgrades bekommen haben, die funktionieren.”
… den Vergleich von Lewis Hamilton und Max: „Lewis und Max sind auf Augenhöhe. Es ist schwierig zu vergleichen, weil sie in unterschiedlichen Autos sitzen. Sie sind die beiden besten Fahrer der Formel 1. Lewis hat sehr viel Erfahrung. Aber Max ist auch schon lange dabei. Er arbeitet seit sechs Jahren mit seinem eigenen Ingenieur zusammen. Max weiß, was er tut, er sieht das Rennen gut.“
… sein frühes Training mit Max: „Es war eine sehr harte Zeit. Wir sind nicht auf die Strecke gegangen, um hinterherzufahren, sondern um zu gewinnen. Ich wollte nur gewinnen. Und das habe ich ihm abverlangt. Tag und Nacht war es Motorsport. Als er angefangen hat, war er vier Jahre alt. Wir sind jede Woche zwei- bis dreimal gefahren. Jede Woche waren wir in Italien, um dort zu trainieren. Die Balance war sehr schwierig. Helmut (Helmut Marko; Anm. d. Red.) hat mir gesagt, du bist voll dabei. Ich habe mit Max viel geredet. Je älter Max aber wurde, desto mehr habe ich mich zurückgenommen. Er hatte seine eigenen Ideen. Früher war es nicht leicht, mich zurückzunehmen. Jetzt geht es besser.“
… das Verhältnis von Helmut Marko und Toto Wolff: „Helmut und Toto mögen einander nicht. Es gehört zum Spiel dazu im Konkurrenzkampf. Ich nehme daran aber nicht teil.”
… den Red-Bull-Fahrer Sergio Pérez: „Es funktioniert richtig gut. Pérez muss in der Quali noch ein bisschen mehr geben, um Max zu helfen. Da hat er noch ein paar Schwächen. Bis jetzt macht er aber einen sehr guten Job.“
… Sebastian Vettel: „Es ist schwierig für ihn, aber letztes Jahr auch schon. Woran es liegt, weiß ich nicht genau. Das Auto ist nicht so, wie er es haben will. In Monaco und Baku ist es eine andere Strecke, da kam er besser zurecht.“
… Mick Schumacher: „Mick macht einen guten Job, das Auto ist schwierig zu fahren. Er wird in diesem Jahr lernen, nächstes Jahr kommen neue Autos. Wir müssen ihm Zeit geben. Er kann noch an allem arbeiten. Das Auto ist zwei Sekunden zu langsam, da ist es schwierig zu sagen, woran man am ehesten arbeiten muss. Ich glaube, nächstes Jahr wird Haas mehr unterstützt von Ferrari. Ich würde abwarten und gucken, wie es sich entwickelt. Mick macht es besser als sein Teamkollege.“
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