Eddie Jordan möchte, dass die Formel 1 das DRS abschafft, da er es als „grundsätzlich falsch“ und eine „dumme Regel“ bezeichnet.
Die Formel 1 führte DRS 2011 als Hilfsmittel zum Überholen nach einem glanzlosen Finale in Abu Dhabi 2010 ein. Damals hatte Fernando Alonso vergeblich versucht Vitaly Petrov zu passieren und verlor so den Titel letztlich an Sebastian Vettel.
Seitdem ist DRS allgegenwärtig, und ohne es wäre das Überholen unglaublich in den letzten Jahren schwierig gewesen.
Im Podcast „Formula for Success“ besprach Jordan die Thematik nun mit seinem Co-Host David Coulthard.
„Wir haben vor kurzem den Großen Preis von Brasilien bei feuchten, nassen Bedingungen und natürlich ohne DRS erlebt, und es war ein brillantes Rennen. Ich persönlich habe also das Gefühl, dass DRS sehr oft übermäßig effektiv ist, um Leuten das Überholen zu ermöglichen.“, so der Ex-F1 Teamchef.
Der Ire findet, dass „man früher wirklich gespannt war, ob man überholen kann und die Gelegenheit dazu bekommt. Ich wäre also definitiv dafür, die Wirkung von DRS zu reduzieren.“
Der vormalige TV Experte schimpfte: „Alles, was gekünstelt ist, alles, was nicht die wahre Geschichte auf dramatische und ehrliche Weise erzählt, ist meiner Meinung nach falsch. DRS ist daher grundsätzlich falsch.“
Für Jordan ist die Verwendung von DRS beim Überholen so, „als würde man einem Boxer für einen Moment eine Hand auf den Rücken fesseln, womit der Gegner einen unfairen Vorteil bekommt.“
„Es tut mir wirklich leid, nenn mich altmodisch. Aber ich finde diese Regel einfach komplett falsch.“
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