Jeder hat seinen Motor, aber nicht jeder seine Fahrer

Die Motorenfrage von McLaren ist geklärt. Aber wer bekommt das zweite Cockpit bei Williams?

McLaren wird kommende Saison mit Renault Motoren an den Start gehen, während Toro Rosso dafür auf Honda wechselt. Sollten die Honda Motoren eine „Wunderheilung“ erleben, ist für 2019 auch ein Red Bull Umstieg eine Option. Renault ließ sich den Toro Rosso Ausstieg aber verschönern, denn die Franzosen bekommen Carlos Sainz und das möglicherweise schon ab Malaysia 2017. Damit verliert Jolyon Palmer sein Cockpit, darf sich bei einem vorzeitigen Rausschmiss aber auf eine saftige Abfindung freuen. Red Bull Junior Pierre Gasly wird das Sainz Cockpit bei Toro Rosso erben und der Verbleib von Fernando Alonso bei McLaren ist somit nur mehr Formsache. Pascal Wehrlein muss sein Cockpit bei Sauber für Ferrari Youngster Charles Leclerc räumen, während Marcus Ericsson dank der Sponsor-Millionen im Team bleibt.

Wer fährt bei Williams?

Damit sind die Cockpits von Mercedes, Ferrari, Red Bull, McLaren, Renault, Haas, Toro Rosso und Sauber vergeben. Bleiben noch Force India und Williams. Bei Force India sieht alles – trotz der zum Teil heftigen Duelle im Rennen – nach dem Verbleib von Sergio Perez und Esteban Ocon aus. Bei Williams ist derzeit aber nur Lance Stroll gesetzt. Der Vorgabe von Hauptsponsor Martini benötigt das Team aus Grove aber mindestens einen Piloten über 25, da der wichtigste Finanzpartner sonst in einigen Ländern keine Werbung machen kann. Wehrlein ist zu jung und damit aus dem Rennen. Der aktuelle Ersatzfahrer Paul di Resta wird in der DTM bleiben. Eine Rückkehr von Felipe Nasr ist auszuschließen, ebenso wie eine von Adrian Sutil oder gar eine Verpflichtung von Palmer.

Kommt Kubica?

Um das zweite Cockpit streiten sich also die Veteranen Felipe Massa und Robert Kubica, wobei Massa in Monza nicht den Eindruck erweckte, nochmal eine Saison dranhängen zu wollen. Kubica hingegen brennt förmlich auf ein Comeback. Zudem würde er Williams viel Popularität bei den trinkfesten polnischen Fans verschaffen, was die Sales Manager der Grupo Bacardi (Martini) sicher freuen würde. Giedo van der Garde macht sich angeblich auch Hoffnungen auf den Sitz, ist aber bei Formel 1 Teamchefs aufgrund seiner Gerichtsaktion gegen Sauber F1 nicht wirklich erste Wahl. Man darf gespannt sein…..

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