Innovative F1: Piloten bekommen Chip in den Handschuh

Sicherheit wird in der Formel 1 großgeschrieben. Die Autos werden immer sicherer und die Piloten werden immer besser geschützt. Nun geht man noch einen Schritt weiter.

Die Formel 1 hat in den letzten Jahren immer wieder Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu verbessern. Die letzte Neuerung auf dem Gebiet der Sicherheit ist das Halo-System, das ab kommender Saison auf jedem Boliden angebracht ist. Nun gibt es eine weitere innovative Idee, die Sicherheit der Piloten zu verbessern.

Nach Informationen der Sport Bild lässt die FIA in die Handschuhe der Fahrer einen Chip einnähen, der die Vitalfunktionen des Fahrers überwacht. Dieser Chip soll in einem Unglücksfall Informationen an das Ärzteteam an der Strecke übermitteln. Der Sensor im Handschuh soll den Puls, die Sauerstoffkonzentration im Blut, sowie die Bewegungsfähigkeit des Fahrers messen.

Dies soll vor allem helfen die Bergung zu verbessern. „Wenn du weißt, ob der Fahrer sich bewegt und atmet, kannst du ganz andere Entscheidungen treffen: Muss das Auto um jeden Preis schnell in eine Position gebracht werden, in der man Zugang zum Fahrer hat? Oder kann man die Bergung schonend vornehmen?“, erklärt der stellvertretende Rennleiter Laurent Mekies die Funktionsweise eines solchen Chips. Der Chip wird ab 2018 verfügbar sein und ist in der kommenden Saison noch freiwillig, doch ab 2019 ist er dann Pflicht.

Aber die Fahrer unterstützen natürlich die Maßnahme. „Die Piloten unterstützen diesen Schritt für mehr Sicherheit sehr. Wir machen das natürlich auch für sie und haben das Konzept im Detail in Abu Dhabi 2017 präsentiert. Wichtig für sie ist nur, dass es sie nicht beim Fahren behindert.“, erklärt Mekies.

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