Sauber steht als einziger Rennstall in der Saison noch ohne Punkte da. Nico Hülkenberg ist jedoch überzeugt von seiner Entscheidung zum künftigen Audi-Werksteam zu wechseln.
Denn er weiß, „dass die kleinsten Details einen riesigen Effekt haben können. Ich glaube nicht, dass Sauber so weit weg ist, wie es die WM vermuten lässt. Das Mittelfeld ist unglaublich kompakt. Der Grat zwischen Zero und Hero ist teilweise nur 0.1 bis 0.2 Sekunden.“
„Meine Entscheidung für Audi ist nicht aufgrund einzelner Personen gefallen, sondern weil mich das ganze Projekt begeistert und reizt.“, spricht Hülkenberg die Verpflichtung von Ex-Ferrari-Teamchef Mattia Binotto an. „Natürlich war Andreas (Seidl) maßgebend für den Deal mit Audi, auch das Verhältnis zu Oliver Hoffmann war sehr gut, menschlich ist es deshalb ein Stück weit schade. Nichtsdestotrotz lief offensichtlich etwas nicht richtig, weshalb man die Veränderung vorgenommen hat. Im Großen und Ganzen finde ich es gut, dass man den Mut aufbringt, unbequeme Entscheidungen zu treffen. Eine wichtige Eigenschaft, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein.“
Die Information, dass Binotto nun das Team führen würde, kam für Hülkenberg per Telefon von Audi-Vorstandschef Gernot Döllner. „Der Anruf kam schon überraschend, aber ich habe es als ein positives Zeichen gewertet, dass er so involviert ist und sich persönlich meldet.“, meint Hülk.
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