Das ist mal eine Ansage von Christian Horner – Boss der Scuderia Ferrari HP ist sein Traumjob!
Der Ex Oracle Red Bull Racing Teamchef wurde im Juli 2025 von seinen Doppelfunktionen als Teamchef und Geschäftsführer entbunden. Damit endete seine überaus erfolgreiche, 20-jährige Ära an der Spitze des österreichischen Rennstalls.
Nachdem seine Sperrfrist nun abgelaufen ist, sondiert Horner mögliche Wege zurück in die Formel 1 zu kommen, wobei er eine Unternehmensbeteiligung an einem Team bevorzugt.
Da sich in dieser Hinsicht jedoch keine konkrete Gelegenheit zu ergeben scheint, räumte der listige Brite nun ein, dass Ferrari das einzige Team sei, bei dem er eine reguläre Position als Teamchef in Betracht ziehen würde.
„Ich war 21 Jahre ein Angestellter und habe an der Boxenmauer gesessen. Das muss ich nicht noch einmal machen“, erklärte Horner gegenüber The Times
„In dieser Phase meines Lebens gibt es nur ein Team, bei dem ich auch ohne Eigentumsanteile einsteigen würde. Würde ich Ferrari in Betracht ziehen? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke der Formel 1. Es ist der Traum. Und wohl auch der schlafende Riese der Formel 1.“
Auch wenn der aktuelle Ferrari-Teamchef, Frédéric Vasseur, im Juli 2025 eine mehrjährige Vertragsverlängerung unterzeichnet hat, wackelt sein Stuhl, denn auch er hat es nicht geschafft, die seit 2008 andauernde Durststrecke des italienischen Rennstalls ohne Konstrukteurs- oder Fahrertitel zu beenden.
Horner weiß, wie man Titel gewinnt. Als Red Bull Racing Chef führte er das Team zuerst mit Sebastian Vettel und dann Max Verstappen zu insgesamt acht Fahrer- und sechs Konstrukteurstitel.
„Ich glaube, die Tatsache, dass man auch 14 Monate nach meinem Abschied aus dem Sport noch über mich spricht, zeigt, dass es weiterhin Interesse an mir gibt. Vielleicht war ich gar nicht so unbeliebt.“
„Ich bin in der glücklichen Lage, es mir leisten zu können, wählerisch zu sein. Wenn ich nichts tue, kann ich hier die Zeit verbringen, die mir auf diesem Planeten noch bleibt, und mir lediglich Gedanken darüber machen, ob es regnet und das Gras grün wird oder nicht.“
„Aber würde mich das erfüllen? Nein. Ich habe immer noch das Gefühl, dass da noch ein Tanz aussteht. Und Toto (Wolff) muss mal ordentlich durchgeschüttelt werden. Er hat es leicht, solange ich nicht da bin. Warum sollte er mich also zurückhaben wollen? Ich werde ihm wahrscheinlich mehr zu schaffen machen als jeder andere.“
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