Horner nicht besorgt über „Pink Mercedes“

Racing Point sorgte mit seinem Mercedes-ähnlichen Boliden für Aufsehen. Red Bull-Teamchef Christian Horner ist deswegen allerdings nicht besorgt.

Beim Pre-Season Test in Barcelona gibt es wie immer einige Überraschungen und dabei stach auch Racing Point hervor. Das Team sorgt mit seiner Mercedes-Kopie vom Vorjahr für viel Wirbel. Die neuen Teile für den Boliden seien aber alle „von Grund auf neu“ hergestellt worden, meint der Technische Direktor Andy Green. „Keine technischen Informationen über die Teile, die wir selbst herstellen müssen, stammen von Mercedes.“, fügt er noch an. „Was sie auf unserem Auto sehen, wurde auf Grundlage von Fotos der Mercedes-Autos entwickelt, und das kann jeder.“

Ähnlich Kooperationen wie diese von Mercedes und Racing Point gibt es in der F1 bereits schon seit längerem. Und Red Bull-Chef Horner empfindet diese als „sinnvoll“: „Andernfalls müssten Teams wie Alpha Tauri, Racing Point, Haas oder Alfa Romeo deutlich mehr Ressourcen aufbringen. Einige gehen beim Klonen weiter als andere, aber solange es innerhalb der Grenzen bleibt, habe ich kein Problem damit.“

Und auch Alpha Tauri-Chef Franz Tost stimmt zu: „Wir haben alle strikte Vorschriften, daher ist es normal, dass Teams die Lösungen anderer Teams kopieren. Das ist in der Formel 1 nicht neu.“

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