Horner: Der Fehler liegt beim Team.

Red-Bull-Chef Christian Horner sagt, dass das Fahrzeugkonzept von Mercedes – und nicht etwa die neue Regeln – schuld am „Porpoising“ Problem des Teams sei.

Die Diskussion um die Maßnahmen gegen das heftige Hüpfen der Silberpfeile – aber auch anderer Boliden – auf Hochgeschwindigkeitspassagen spitzte sich am Samstag bei einem Meeting der Teamchefs in Montreal zu. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und Horner konfrontierten Mercedes-AMG Petronas Formula One Team Boss Toto Wolff damit, dass er die Probleme seines Teams überdramatisiere, um die FIA ​​einzubeziehen.

„Der Fehler liegt beim Team. Sie haben es selbst in der Hand und müssen damit umzugehen, wenn es andere nicht betrifft. Ich weiß, es wurde gesagt, dass sich andere Fahrer beschwert haben. Unsere Fahrer waren das nicht,“ stellte Horner im Gespräch mit amerikanischen Medien in den Raum.

„Wir hatten kein Problem mit dem Hüpfen. Das Problem ist, dass sie ihr Auto so steif abstimmen. Es liegt also viel mehr an ihrem Konzept als an den Regeln.“

Horner war nicht beeindruckt, wie sich nun die FIA ​​in die Angelegenheit einmischt. Er teilte auch die Bedenken anderer Teams, wie Mercedes so rasch eine zweite Strebe am einbauen konnte. Böse Zungen behaupten, der deutsche Autohersteller hätte tiefergehende Kenntnisse über die geplanten Beschlüsse der FIA

„Es gibt einen Prozess wie normalerweise Teile eingeführt werden. Daher war die Vorgehensweise mit der zweiten Strebe besonders enttäuschend. Sowas muss in einem technischen Forum diskutiert werden. Und dann kommt genau das Team, das als einziges Probleme hatte, mit dieser Lösung hier auf“, war der „Bullenboss“ sichtlich verärgert.

Horner gibt zu bedenken, dass „diese Autos noch relativ neu sind, und wenn man sieht, wie die Teams ihre Autos weiterentwickeln, werden sie einige dieser Probleme der Reihe nach lösen. Man kann nicht einfach technische Vorschriften mitten in der Saison ändern. Wenn ein Auto gefährlich ist, sollte ein Team es nicht einsetzen: Es hat ja diese Wahl. Oder die FIA kann es mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen nehmen.“

 

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