Hopkins: Horner zu BYD F1 Team sehr wahrscheinlich

Richard Hopkins, ehemaliger Red Bull F1-Manager, äußerte sich zur möglichen Zusammenarbeit zwischen Christian Horner und BYD.

„Das Ganze nimmt richtig Fahrt auf. Ich musste schon fast auf meinen Kalender schauen und mich fragen, ob heute wieder der 1. April ist,“ lachte der ehemalige Head of Operations der Bullen.

„Im Ernst, es scheint tatsächlich an Dynamik zu gewinnen. Ich bin mir sicher, wenn Christian frühzeitig davon erfahren hat, hat er sich schon gemeldet, bevor es jemand anderes tat. Es wäre nur logisch. Christian hat noch nicht alles erreicht. Er ist noch zu jung, er hat noch nicht alles erreicht, was er erreichen will.“

Hopkins sprach über Horners Ambitionen und betonte die Bedeutung von Anteilen an jedem neuen Projekt.

„Ich denke, er strebt Anteile am Team an. Ob das mit der globalen Stärke von BYD möglich ist, ob Christian und ein Konsortium sich an dem Team beteiligen können, weiß ich nicht. Aber wenn man jemanden sucht, der ein Team leitet, warum sollte es nicht Christian sein?“

Der Brite spekulierte über Horners begrenzte Optionen für eine Rückkehr in die Formel 1 und hob das Potenzial von BYD hervor.

„Wenn man sich die anderen Teams im Feld ansieht, scheint alles andere recht solide zu sein, es sei denn, Lawrence Stroll denkt an einen Ausverkauf, wovon ich nicht ausgehe. Wenn Alpine also keine Option mehr ist, bleibt wohl nur noch BYD. Ich glaube nicht, dass Christian daran interessiert ist, einfach wieder Teamchef zu werden. Ich denke, das hat sich geändert. Aber wir werden sehen.“

Der nunmehrige Universitätsprofessor in Australien kam durch Bernie Ecclestone Ende der 1980er in die Formel 1, arbeitete dann bei McLaren mit Ayrton Senna, Alain Prost, Nigel Mansell, Mika Hakkinen, Fernando Alonso, Kimi Raikkonen und Lewis Hamilton.

Ende 2007 holte ihn Oracle Red Bull Racing, wo er bis 2015 blieb, ehe er mit seiner australischen Frau und Tochter nach „Down Under“ zog.

 

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