Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko hält die Idee von Liberty Media ein Qualifying-Sprintrennen einzuführen für absurd.
Liberty Media möchte nächste Saison mit dem Qualifying-Format herumexperimentieren. Geplant wäre, dass bei einigen ausgewählten Rennen die Startreihenfolge durch ein Sprintrennen am Samstag entschieden werden soll. Die Staraufstellung für das Sprintrennen soll in umgekehrter Reihenfolge der Weltmeisterschaft erfolgen.
Dr. Helmut Marko von Red Bull hält diese Idee für „absurd“ und ist entschieden gegen solche Experimente. „Wenn man das auf Strecken wie Monaco, Singapur oder Barcelona machen würde, wäre es sinnlos, denn Überholen ist schwierig oder sogar unmöglich.“, meint Marko. „Man muss nicht einmal zusehen, weil sich sowieso nichts ändern würde.“, führt er weiter fort.
Der Österreicher ist grundsätzlich gegen solche künstlichen Eingriffe: „Die Zuschauer müssen die Regeln eines Grand Prix verstehen. Und am Ende sollte der beste Mann gewinnen. Es sollte keine künstlichen Eingriffe geben.“
„Wir sollten uns Vorschriften einfallen lassen, um die Chancen auszugleichen. Vor allem muss die Bedeutung der Aerodynamik verringert werden.“, macht Marko den Gegenvorschlag. „Einige Rennen sind heute langweilig, weil es schwierig ist zu überholen.“, schließt er.
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