Der Luxemburger Gary Hauser beendete das Rennwochenende in Monza wieder mit Schulnote 1.
Geschlossen sind sie stark, doch den Platz an der Sonne nimmt den Österreichern in der BossGP seit zwei Rennwochenenden der Luxemburger Gary Hauser weg. Wie bereits am Red Bull Ring vor knapp zwei Wochen, war Hauser nun auch in Monza nicht zu biegen. Vom Training bis zum letzten Rennen stand der Racing Experience-Pilot immer an erster Stelle.
Bestplatzierter Österreicher im Training war Peter Milavec (Foto) auf Platz zwei. Das Qualifying beendete er auf Rang vier. Hier landete Ingo Gerstl auf Platz zwei. Wieder zeigten sich die rot-weiß-roten Fahrer geschlossen gut – wäre da eben nicht Hauser gewesen. Platz fünf ging an Bernd Herndlhofer, Platz sechs an Johann Ledermair.
Der Schock
Milavec präsentierte sich im ersten Rennen motiviert. Mit Startnummer vier versuchte er Gerstl und den Polen Jakub Smiechowski zu überholen. Er verursachte eine Kollision beim Versuch, Hausers Position einzunehmen. Eine Runde später musste er aufgrund technischer Probleme aufgeben. Das Vorhaben Milavec‘ versuchte Gerstl zu beenden. Er attackierte Hauser, schenkte dem Luxemburger keinen Meter und konnte ihn schließlich in der letzten Runde überholen. Hauser schlug allerdings nochmals zurück und beendete Rennen 1 auf Platz eins. Gerstl blieb der zweite Platz. Johann Ledermair wurde Dritter. Ebenfalls ausgefallen: der sonst solide Bernd Herndlhofer.
Die Null
Diese stand bei Herndlhofer nach dem zweiten Rennen auf der Habenseite. Er, der bereits in der Gesamtwertung auf Platz eins lag, hatte im zweiten Rennen mit einem überhitzten Motor zu kämpfen, gefolgt von einem Ausritt ins Kiesbett. Damit konnte er Monza abhaken.
Gerstl wurde wieder Zweiter hinter Hauser, der damit den sechsten Sieg im sechsten Rennen feierte. Ledermair wurde Sechster und Milavec Achter.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.