Hätte Kvyat mehr verdient gehabt?

Daniil Kvyat‘s Karriere nahm zwei mal eine drastische Wendung.

2014 gab er damals sein Debüt Im Toro Rosso – erzielte in seinem ersten Rennen direkt Punkte (damals Rekord: jüngster Punktesammler aller Zeiten. Ende 2014 wird er zu Red Bull Racing berufen, als Nachfolger von Sebastian Vettel.

2015 schlägt der Russe sich mehr als ordentlich. Es folgen die ersten Podestplätze – am Ende des Jahres hat er mehr Punkte als Teamkollege Daniel Ricciardo!

2016 – im dritten Rennen der Saison holt Kvyat sein erstes Podium der Saison. Ein Rennen später, in Sochi, fährt er Sebastian Vettel hinten drauf. Zwei mal! Es folgt die Kündigung und Rückversetzung zum Junior Team, Toro Rosso. Kvyat, sichtlich geknickt, fasst 2016 keinen Fuß mehr.

So sieht es auch im Jahr 2017 aus. Sichtlich angeschlagen crasht der ‚Torpedo‘ den Toro Rosso zu oft – es folgt der Rausschmiss während der Saison!

2019 folgt das überraschende Comeback. Toro Rosso beruft den ehemaligen Piloten zurück – er zahlt den Dank auch zurück. Im Chaosrennen von Hockenheim holt er mit P3, das erste Podium für Toro Rosso seit mehr als 11 Jahren!

2020 läuft es anfangs nicht so gut für ihn. Am Anfang hat das Auto oft mit Problemen zu kämpfen, auch Kvyat hat dadurch Probleme Konstanz in seine Leistungen zu bringen. In der zweiten Saisonhälfte kommt er schließlich an. Er ist teilweise schneller, als Teamkollege Gasly. Dennoch folgt am Ende des Jahres die erneute Trennung – auch auf Druck von Motorenlieferant Honda. Man möchte mit Yuki Tsunoda einen Japaner am Steuer sehen.

Was sagen die Formelaustria.at Leser – wurden Kvyat in der F1 große Erfolge (zu unrecht) verwehrt?

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