Hamilton wünscht sich mehr Titelrivalen

Für Weltmeister Lewis Hamilton heißen die stärksten Fahrer im Feld Vettel, Verstappen und Alonso. Er wünscht sich einen spannenden Kampf um den Titel mit seinen größten Konkurrenten.

Laut Hamilton gehören Titelrivale Sebastian Vettel, Ausnahmetalent Max Verstappen und Ex-Stallkollege Fernando Alonso zur absoluten Spitzenklasse des Grand-Prix-Sports. Für ihn steht fest: „Wir sind die 4 stärksten Fahrer.“ Er gibt an, dass sie nur durch ‚Millimeter‘ getrennt wären, würden sie über das gleiche Material verfügen. Und genau so einen engen Kampf wünscht sich Hamilton in der kommenden Saison: „Ich hoffe wirklich, dass wir uns nächstes Jahr alle in diesem Kampf befinden. Das wäre verdammt genial.“

Daran war im Vorjahr nicht zu denken, Verstappen wurde eine Defekt-Serie zum Verhängnis und Alonso saß mit dem schwachen Honda-Motor in einem nicht konkurrenzfähigen Auto. Auffällig an Hamiltons Einschätzung: seinen Teamkollegen Valtteri Bottas, den er während der Saison mehrfach gelobt hatte, zählt er offenbar nicht zur F1-Elite. Dasselbe gilt für Verstappens Red Bull-Teamkollegen Daniel Ricciardo.

Hamilton macht sich Gedanken, wie er seinen Rivalen 2018 gegenübertreten soll und findet: „Sie alle haben unterschiedliche Eigenschaften. Nach dieser Saison könnte man bei Sebastian sagen: ‚Lass mehr Platz‘. Und das meine ich nicht negativ.“ Auch Verstappen müsse man „mehr Platz lassen. Er nimmt viel Risiko und ist weniger erfahren als die anderen.“ Das größte Lob hat er für Fernando Alonso übrig: „Er ist der härteste Fahrer, den es gibt. Da braucht es den größten gegenseitigen Respekt, aber man muss seine Karten wirklich richtig ausspielen, um das eigene Können umzusetzen.“

Was den Niederländer Verstappen angeht, rechnet Hamilton in den kommenden Jahren mit einer noch viel größeren Bedrohung. „Er fährt schon jetzt wunderbar, aber er wird sich in den kommenden 10 Jahren noch so stark weiterentwickeln.“

Der amtierende Weltmeister glaubt, dass sich die Fans schon jetzt freuen dürfen: „Wäre das nicht ein Kampf? Sogar ich würde zahlen, wenn ich dafür so etwas geboten bekomme.“

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