4 von 21 Formel-1-Rennen 2018 wurden bestritten und der WM-Führende heißt Lewis Hamilton. Jedoch trennen ihn und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel lediglich 4 Punkte. F1-Sportchef Ross Brawn bringt auf den Punkt, was auch Hamilton sich eingesteht: „Eins ist klar: Ferrari hat momentan das beste technische Paket.“
Nach seinem Sieg in Baku sagt der amtierende Champion: „Wir sind immer noch hinten. Dass wir hier gewonnen haben, lag an einer Verkettung von Umständen. Aber am Samstag wäre Kimi beinahe auf Pole gefahren. Er war vom Speed her nochmal um zwei Zehntel schneller als Sebastian.“ Das zeigt: „Das schiere Tempo des Ferrari ist deutlich besser als unseres.“
Im Qualifying in Baku verlor Hamilton 0,179 Sekunden auf Vettel. Allerdings hätte Vettel ohne den Fehler im zweiten Q3-Run wahrscheinlich schneller fahren können. Und Kimi Räikkönen lag bis zu seinem Drift in Kurve 16 0,223 Sekunden vor Vettels Pole-Runde. Das zeigt: Ferrari muss momentan nicht perfekt sein, um auf Pole-Position zu stehen.
Hamilton: ‚Wir sind vorne dabei‘
Der Sieg in Baku ändere „nichts an der Tatsache, dass wir im Moment immer noch hinten sind“, analysiert Mercedes-Sportchef Toto Wolff. Hamilton ist dennoch zuversichtlich: „Wir sind vorne dabei, und es ist ja nicht so, dass unser Auto eine Katastrophe wäre. Wir müssen es nur ein bisschen feintunen und hinbekommen, dass es leichter zu fahren ist. Es ist definitiv nicht mehr so leicht zu fahren wie im Vorjahr.“
„Wir haben sicher nicht das schnellste Auto und wir müssen hart arbeiten“, weiß der Titelverteidiger. „Wir müssen wirklich pushen und ich muss draufkommen, wie ich dieses Auto besser in den Griff bekomme. In Australien habe ich mich wirklich wohl gefühlt, aber seither nicht mehr. Ich weiß aber nicht warum. Das müssen wir herausfinden und daran arbeiten.“
Mercedes zuversichtlich für Barcelona
Kommendes Wochenende steht Barcelona auf dem Programm. Dort war Mercedes bei den Wintertests eine Klasse für sich. Experte Alex Wurz vermutet: „Da werden sie allen eine drüberzünden! Ich glaube, dort passt das Auto sehr gut. Normale Rennstrecken, wo es heißer ist und man mehr die Hinterachse schonen muss: Das glaube ich wird Mercedes-Territorium werden.“
„Barcelona wird interessant“, hofft auch Mercedes-Sportchef Toto Wolff. „Beim Testen waren wir dort schneller. Jetzt werden wir sehen, wie sich unser Tempo entwickelt hat und ob die Verschiebungen streckenspezifisch sind. Aber so oder so müssen wir in vielen Gebieten aufholen. Denn im Moment sieht es so aus, als sei der Ferrari das schnellere Auto.“
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