Trotz sieben Weltmeistertiteln konnte Lewis Hamilton nur einmal in Imola siegen. Seit 2020 wartet er auf einen nächsten Sieg auf der Traditionsstrecke.
Durch die neuen Ground Effect Wagen der Formel 1 muss sich Mercedes seit zwei Jahren im Mittelfeld herumschlagen. Schon 2022 gab Lewis Hamilton im Rahmen des Imola-GP preis, dass „wir raus aus dem Rennen um den Titel sind, so sehr das schmerzt.“
Auch heute noch ist beim Team aus Brackley der Wurm drin und Siege wirken fast unerreichbar. Das Auto ist unberechenbar und das optimale Fenster bleibt klein – sicher mit ein Grund für den Wechsel des siebenfachen Weltmeisters zur Scuderia Ferrari.
Auf die Frage, ob er als zukünftiger Ferrari-Pilot in Italien nun anders empfangen wird, antwortete er: „Ich habe immer eine stattliche Fan-Gemeinde in Italien, und jeder weiß, wie leidenschaftlich sich die Tifosi um ihren Motorsport kümmern. Aber ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich heute hier an der Rennstrecke anders begrüßt worden wäre.“
Noch muss er das Beste aus seiner letzten Saison mit Mercedes rausholen. Das Kundenteam McLaren kann, mit gleichem Motor, bereits einen Sieg in Miami auf dem Konto verbuchen. „Nun, am Triebwerk hat es in der Turbohybrid-Ära der Formel 1 nie gemangelt.“, erklärt Hamilton. „Aber jeder kann sehen, dass wir in den letzten Jahren auf der Chassis-Seite nicht den besten Job gemacht haben, und da müssen wir den Hebel ansetzen.“
„Ich bin nicht deprimiert. Ganz im Gegenteil – ich bin aufgekratzt, denn ich sehe, wie in der Fabrik Vollgas gegeben wird, damit George und ich die nächsten Updates noch schneller ans Auto bekommen. Ich muss geduldig bleiben.“, so der Brite weiter.
„Vom Team spüre ich viel Widerstandsfähigkeit, viel Entschlossenheit die Dinge zum Besseren zu wenden. Ich finde es inspirierend zu erleben, wie sehr sich alle ins Zeug legen, ganz gleich, ob wir einige Rückschläge hinnehmen müssen.“, lobt der siebenfache Weltmeister sein Team.
„Es mag seltsam klingen, aber teilweise macht der Sport im Mittelfeld mehr Spaß.“, gibt Hamilton preis. „Vorne steht immer so viel auf dem Spiel. Ich hatte in diesem Jahr einige richtig tolle Zweikämpfe. Aber ich will auch ehrlich sein. Klar vermisse ich es, vorne mitzumischen.“
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.