Hamilton dominiert den Freitag

Lewis Hamilton-Niki Lauda_Mercedes F1 AMG Petronas_Foto Mercedes AMGLewis Hamilton hat mit zwei Bestzeiten in den Freien Trainings am Freitag gezeigt, dass für ihn am Hungaroring nur der Sieg zählt

Nach seiner unglaublichen Aufholjagd in Hockenheim, wo Hamilton nach dem Unfall im Qualifying von Platz 20 noch aufs Podium fuhr, ist der Brite richtig in Fahrt gekommen. In den Freitagssessions für den Grand Prix von Ungarn war der Mercedes-Pilot in beiden Trainings der schnellste Mann auf der Strecke. Seine schnellste Runde von 1:24,482 Minuten war um 0.238 Sekunden schneller als Teamkollege Nico Rosberg.

„Natürlich ist es schön ganz vorne zu sein, aber der Freitag ist der Freitag. Das Griplevel war heute nicht wirklich gut, obwohl ich nicht weiß, ob das an den Reifen oder der Strecke selbst lag. Es ist absolut entscheidend, morgen eine gute Startposition herauszufahren, denn es ist hier schwer anderen Wagen zu folgen und vor allem zu überholen.“

Hamilton, der am Sonntag seinen fünften Sieg in Mogyorod holen möchte, meint aber, dass „noch viel Arbeit vor uns über Nacht liegt, um das beste Setup zu finden. Der Renntrimm war schon ganz gut, aber fürs Qualifying müssen wir uns noch etwas einfallen lassen.“

Stallgefährte Nico Rosberg, der in beiden Trainings Zweiter wurde, war überrascht, dass die Konkurrenz „doch so weit weg war. Eigentlich hatten wir sie, vor allem Red Bull, hier deutlich näher erwartet. Der Motor sollte auf dieser Strecke keine so große Rolle spielen. Aber gut, vielleicht haben sie ja noch was im Köcher.“

Sebastian Vettel, der seinen Bei Red Bull auf Platz 3 stellte, war dennoch 0,629 Sekunden hinter Hamilton. „Die Mercedes sind einfach weit vorne. Das war schon zu Saisonbeginn so. Wir haben seither aufgeholt, aber immer nur ein bisschen. Aber das Ziel ist weiterhin sie einzuholen und das motiviert ungemein.“

Der zweite Red Bull Pilot Daniel Ricciardo kam noch nicht so richtig auf Touren und klassierte sich am Ende – hinter Fernando Alonso (Ferrari), Kevin Magnussen (McLaren) und Kimi Räikkönen (Ferrari) – nur auf Rang 7.

„Bei mir lief heute noch nicht wirklich viel zusammen. Die Silberpfeile waren wieder schnell, zu schnell für uns. Wir haben heute nach der Pace gesucht, sie aber bislang noch nicht gefunden. Das muss sich rasch ändern, sonst wird es ein zähes Wochenende“, so der Aussie.

 

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