Das Coming-Out von Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher hat die Welt bewegt. Auch Lewis Hamilton ist begeistert vom mutigen Schritt des GP-Siegers. Mit einer kleinen Anmerkung.
„Offenbar hat sich Ralf Schumacher unwohl gefühlt, damit früher an die Öffentlichkeit zu gehen.“, meint Hamilton. „Aber die Zeiten haben sich geändert, und heute sollte es für jeden Menschen möglich sein, sich zu seiner Ausrichtung zu bekennen, ohne Furcht. Jedenfalls sind die Reaktionen, die ich gehört habe, durchs Band positiv.“
Hamilton selbst macht sich seit Jahren für Vielfalt und Diversität stark. 2021 trug er in Katar und Saudi-Arabien sogar einen Helm in Regenbogenfarben, angelehnt an die Pride Flag um ein Statement zu setzen.
„Wir versuchen, unseren Teil beizutragen. Ich weiß noch, wie Sebastian Vettel und ich dort auf der Startaufstellung standen, um dagegen zu kämpfen, was die Regierungen tun. Allerdings kann ich mich auch daran erinnern, dass ich diesen Regenbogenfarben-Helm in Saudi-Arabien und Katar getragen habe, und Ralf meinte damals, es sei nicht gut, dass ich all diese Dinge tue.“, wundert sich der siebenfache Weltmeister.
„Er hat seine Meinung wohl geändert, und das ist gut. Was Ralf getan hat, das ist eine positive Nachricht, die andere Menschen hoffentlich ermuntert, sich ebenfalls zu befreien.“, so der Brite weiter. „Dies ist ein Männer-dominierter Sport und soviel ich weiß, ist Ralf der erste Fahrer, der offen über seine Orientierung spricht. Wir leben in dieser kleinen Blase, und wir sagen immer, wir seien so inklusiv, aber in Wahrheit müssen wir mehr tun, damit sich Menschen aller Ausrichtung bei uns wohlfühlen.“
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