Adrian Newey gab zu, dass er sich zwar weiterhin auf das 2026er Auto konzentriert, aber an einigen Meetings zum 2025er Auto teilgenommen hat und auch beim Monaco Grand Prix erstmals für Aston Martin an der Strecke sein wird.
Bislang konnte der AMR25 kaum überzeugen, war in Miami sogar das langsamste Auto im Feld. Doch im Qualifying von Imola kam es zu einer regelrechten Auferstehung des britischen Teams und viele glauben, dass Newey dahintersteckt.
Nach der Einführung eines neuen Aerodynamikpakets in Imola scheint sich einiges geändert zu haben. Auch wenn der AMR25 im Rennen selbst noch nicht konkurrenzfähig war, ist die Stimmung im Team deutlich besser und nun geht es mit dem klaren Ziel, wieder in die Punkteränge zurückzukehren, nach Monaco und Spanien.
Neweys Haupt- und fast ausschließlicher Fokus liegt laut Teamführung auf dem AMR26 der nächsten Saison. Das heißt aber nicht, dass der brillante englische Designer kein Interesse am diesjährigen Auto hatte, wie Newey nun selbst zugegeben hat.
„Verständlicherweise möchte Lawrence (Stroll, Teambesitzer) dass wir 2025 unser Bestes geben. Daher arbeitet ein kleines Team noch an der Aerodynamik des diesjährigen Autos,“ so der Brite zu mehreren Medien in Imola, darunter Formelaustria.at
Dieses Team hat sich mit Newey beraten, der die Daten analysiert und einige Ideen zur Lösung der wichtigsten Probleme des AMR25 geliefert hat. „Ich habe mit dieser kleinen Gruppe in der Mittagspause einige Gespräche geführt, das Auto analysiert und darüber nachgedacht, was wir dagegen tun können.“
„Ich habe ausführlich mit Lance (Stroll) und Fernando (Alonso) gesprochen und ihre Meinung zu den Stärken und Schwächen des aktuellen Autos, der Korrelation zwischen dem aktuellen Auto und dem Simulator usw. eingeholt“, erklärte Newey weiter.
„Die Fahrer sind ein wesentlicher Bestandteil des Feedback-Kreislaufs für die Entwicklung der Entwicklungsorganisation und die Art und Weise, wie Dinge erledigt werden. Es ist heute einfacher, die Aussagen des Fahrers zu erfassen und zu sehen, wie sie sich in den Daten widerspiegeln. Gleichzeitig sind sie aber auch intuitive Wesen. Sie passen ihren Fahrstil an, um die Schwächen des Autos auszugleichen, und berichten, wie es auf diese Anpassung reagiert, vielleicht ohne es zu merken. Man kann sich also nicht ausschließlich auf die Daten verlassen; man muss sich auch in ihre Köpfe hineinversetzen.“
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