Haas wirft Renault vor, das ungeschriebene Gesetz, den ‚Gentlemen’s Agreement‘ gebrochen zu haben.
Nach dem Grand Prix von Italien wurde das Auto von Romain Grosjean disqualifiziert und somit verlor der Franzose den sechsten Platz. Haas ist natürlich verärgert und meint, dass Renault einen ‚Gentlemen’s Agreement‘ unter den F1-Teams gebrochen habe. Man hat natürlich gegen diese Disqualifikation Einspruch erhoben und somit wird Anfang November erneut über die Situation verhandelt. Steiner jedoch ist über die Vorgehensweise von Renault sichtlich verärgert, denn er meint, dass es üblich ist, dass die Teams sich vor dem Rennen austauschen, sollte jemand vorhaben eine offizielle Beschwerde einzulegen, sodass der Rivale dementsprechend reagieren und den Fehler korrigieren kann.
„Renault ist in einer Position, in der sie sicherstellen müssen, dass sie nicht den vierten Platz [in der Konstrukteurs-Meisterschaft] verlieren. Und ich denke, sie dachten, dass sie etwas tun müssen, sonst werden sie Fünfter.“, mutmaßt Haas-Chef Günther Steiner.
Steiner hofft, dass man in der Berufung in einer besseren Position sein wird und die Sachlage detailliert schildern kann. „Es ist 50/50, es könnte in beide Richtungen gehen. Ich würde niemals sagen, dass ich zuversichtlich bin, es zu gewinnen, weil man nie weiß, was passiert.“, äußert sich der Haas-Chef zu den Berufungs-Chancen.
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