Haas-Teamchef Steiner genervt von Kritikern

Haas F1 – Als F1-Neueinsteiger dem Untergang geweiht. Teamchef Günther Steiner nerven die Ansagen der Kritiker, er bleibt jedoch trotzdem charmant.

Das Haas F1-Team ist zufrieden mit den vollbrachten Leistungen seit dem Formel 1 Einstieg im Jahr 2016 und findet, man hätte die Kritiker durchaus Lügen gestraft. Günther Steiner führt gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘ aus, dass sich Prophezeiungen der Skeptiker in Schall und Rauch aufgelöst hätten. Dass sich das US-Team nicht etablieren würde, und die zweite Saison weit schwieriger sei als die erste, all diese Fälle seien nicht eingetreten, ist Steiner überzeugt. „Ich würde nicht behaupten, dass wir peinlich wären, oder?!“, sagt er in Richtung der Kritiker.

Steiner ließ von Anfang an lieber Resultate auf der Strecke sprechen, er sparte sich allzu große Prognosen und Rechtfertigungen. „Ich bin nie arrogant gewesen und habe lieber gemeint: Ja, wir wissen schon Bescheid. Ich habe aber in meinem Leben und in meiner Karriere all das schon einmal erlebt und nun versucht, es zu verhindern.“, so der frühere Jaguar- und Red Bull-Verantwortliche.

Steiner findet, mit zwei 8. Plätzen in der Konstrukteurs-WM ziemlich gute Arbeit geleistet zu haben. „Es hätte noch besser laufen können“, sagt Steiner und meint damit wohl die Aussicht auf Platz 6, die lange realistisch für das Team war. Das hätte ein Preisgeld-Plus in siebenstelliger Höhe ergeben. Am Ende fehlten nur 10 Punkte auf Renault, 6 auf Toro Rosso. Steiner zieht Bilanz: „Insgesamt sind wir aber als Team gereift, und immer besser geworden.“

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