„Wenn du nicht das Potenzial hast, brutal schnell zu sein, dann kannst du nicht immer wieder Unfälle haben,“ brachte Damon Hill die simple Formel 1 Gleichung, die Mick Schumacher aktuell das Leben so schwer macht, auf den Punkt.
Im F1 Podcast erklärte der Champion von 1996, dass „Mick sicher gut genug für die Königsklasse ist und im Sommer einige gute Leistungen gezeigt hat.“
Allerdings habe er aber auch einiges Schrott produziert, was in den „Lehrjahren normal ist. Sowas passiert. Viele Leute haben reichlich Mist gebaut, als sie frisch dabei waren. Micks Vater zum Beispiel, auch Ayrton Senna oder Gilles Villeneuve crashte viel. Sie waren oft neben der Strecke, aber eben auch sehr schnell.“
Der entscheidende Faktor war, „dass sie immer die Pace hatten. Enzo Ferrari hat Villeneuve diverse Abflüge verziehen, weil er unheimlich schnell war. Die Balance, die Du als Rennfahrer finden musst, ist ‚Wie schnell kann ich fahren und wie viel Schaden kann ich mir dabei leisten?‘ Ein Team will immer einen schnellen Mann.“
Hill geht davon aus, dass das Haas F1 Team eher auf die sichere Bank setzt. „Haas braucht wen, der kontinuierlich Leistung bringt. Zum Beispiel jemanden wie Sergio Perez damals bei Force India – jemand, der solide performt, das Auto ins Ziel bringt und das Beste aus den Möglichkeiten macht.“
Daher tippt der Brite auch auf einen Mann wie Nico Hülkenberg. „Er hat Erfahrung und ist verlässlich. Er lässt sich zu nichts hinreißen.“
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