Haas-Teamchef Günther Steiner bestätigte, dass Romain Grosjeans Ausfall in Melbourne die Folge eines erneuten Boxenstopp-Fehlers war. Grosjean war auf dem Weg zu einem Punkte-Finish, bis ein verpatzter Stopp zum fatalen Rennende für den Franzosen führte.
Grosjean war durch ein Problem bei der Reifenmontage für einige Sekunden in der Box, 15 Runden später schien es, als hätte sich ein Rad gelockert und der Haas-Pilot musste seinen Boliden abstellen. Man hatte das katastrophale Doppel-Aus der HaasF1-Mannschaft beim Vorjahres-Auftakt noch in den Köpfen – trotzdem wiederholte sich der Vorfall, ausgerechnet beim diesjährigen Auftakt. Teamchef Günther Steiner bestätigte, dass der verpatzte Stopp des Franzosen schließlich der Grund für den Ausfall war.
„Beim Boxenstopp konnte man sehen, dass es ein Problem gab. Er verlor 7 Sekunden und damit war das Rennen gelaufen. Selbst wenn er es bis zum Ende geschafft hätte, wären sich keine Punkte mehr ausgegangen“, sagte Steiner. „Sie haben die Radmutter angezogen, sodass wir den Reifen nicht verloren haben, wie im letzten Jahr. Nach 15 Runden ist sie jedoch mechanisch gebrochen, weil wir sie erneut anziehen mussten. Sie war drauf, aber wenn man sie runter nimmt, und dann nochmals anbringt, wird sie beschädigt und bricht.“
Grosjean kommentierte seinen dritten Ausfall in Melbourne, bei dem Punkte in Sicht gewesen wären, mit dem Satz: „Vielleicht mag mich Australien einfach nicht.“ Der Haas-Teamchef ergänzte, bezogen auf Grosjeans Aussage: „Er war enttäuscht. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und micht entschuldigt, weil so etwas nicht passieren sollte. Aber er ist in guter Stimmung, weil das Auto gut ist. Es war nicht seine letzte Chance, Punkte zu machen.“
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