Haas Automation schlägt nach Anklage zurück

Haas Automation, der Mutterkonzernsponsor des Formel-1-Teams, verklagt nun den Ex-Teamchef Günther Steiner wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen in seiner Autobiografie „Surviving to Drive“.

Nur wenige Tage nachdem Steiner das MoneyGram Haas F1 Team wegen angeblicher Nichtzahlung von Provisionen verklagte, hat nun Haas in Kalifornien eigene rechtliche Schritte eingeleitet.

Der Mutterkonzern argumentiert in Gerichtsakten, die beim Central District of California, eingereicht wurden, dass Steiner und sein Verleger Ten Speed Press rechtswidrig gehandelt und gegen Markenrecht verstoßen haben.

„2023 hat Steiner ohne Erlaubnis oder Zustimmung von Haas Automation eine Veröffentlichung mit dem Titel „Surviving to Drive“ verfasst, vermarktet, beworben, verkauft, vertrieben und davon profitiert, die rechtswidrig verwendet wurde. Die Haas Automation Trademarks und die Haas Automation-CI werden zum Zwecke persönlicher finanzieller Vorteile und unerlaubter Gewinne von Steiner verwendet, und daher angezeigt. Haas Automation hat einer Nutzung für das beschuldigte Produkt nie zugestimmt.“

Haas behauptet, Steiner auf die Bedenken aufmerksam gemacht, aber keine zufriedenstellende Antwort erhalten zu haben, was nun zu rechtlichen Schritten führte.

„Online verfügbare Informationen deuten darauf hin, dass im Januar 2024 mindestens 150.000 Stück des beschuldigten Produkts verkauft wurden und so ein Umsatz von mindestens 4.500.000 US-Dollar generiert wurde.“

Der Rosenkrieg geht also weiter…..

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