Haas-Teamchef Günther Steiner hätte gerne einen US-Amerikaner in seinem Team, doch er findet keinen Fahrer der sich dafür eignen würde.
Für das Haas F1 Team wäre ein amerikanischer Fahrer eine Bereicherung, da man hofft, so die Beliebtheit der F1 in Amerika zu steigern. Deshalb würde Günther Steiner gerne einen Amerikaner in ein Cockpit setzten, doch da gibt es leider ein Problem. Derzeit drängt sich kein Pilot auf, ein Cockpit zu übernehmen und es hat laut Steiner wenig Sinn, einen nicht wettbewerbsfähigen Fahrer zu engagieren. Steiner selbst beantwortet die Frage, ob er einen Fahrer aus der USA auf der Liste hat so: „Es gibt keinen auf der Liste. Wenn es einen guten Fahrer gäbe, würden wir ihn beobachten. Wir wollen unbedingt jemanden finden. Einen Amerikaner zu verpflichten, der nicht schnell genug ist, wäre nicht gut für den Sport:“ Und wenn es einen Top-Fahrer geben würde, wäre es eine andere Frage, ob dieser überhaupt bei Haas einsteigen würde.
Der letzte Amerikaner, der in der F1 war, ist Alexander Rossi. Er war im Jahr 2015 als Teilzeit-Pilot bei Manor verpflichtet. Rossi hat auch das legendäre Indy-500-Rennen gewonnen und ist seit Scott Speed im Jahr 2007 der letzte Amerikaner in der F1 gewesen. Einen weiteren Namen gibt es jedoch noch, den man auch mit Indy-500 verbindet. Der Amerikaner Josef Newgarden ist ebenfalls IndyCar-Champion, doch Steiner traut dem 27-jährigen Amerikaner den Sprung in die Formel 1 nicht zu, denn er findet die beiden Serien sind dafür zu unterschiedlich.
Steiner wird also weiterhin die Augen offenhalten, denn schon Ende kommender Saison laufen die Verträge von Romain Grosjean und Kevin Magnussen aus. Das Team hat jedoch schon für beide Piloten Pläne: „Beide sind gut genug, um zu bleiben. Die Frage ist aber, ob sie auch wirklich bei uns bleiben wollen. Das ist eine ganz andere Sache. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die Einfluss auf die Entscheidung haben.“ Bis jetzt ist Haas mit beiden Piloten sehr zufrieden und möchte die Fahrerpaarung vorerst nicht ändern. Doch das kann sich im Laufe einer Saison auch schnell wieder ändern, sicher ist jedenfalls, das nichts sicher ist. „Ich weiß nicht, was passieren wird.“, gibt Steiner zu.
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